Buchtitel Sternenkind.info Band 2

 

 

 

Untertitel: Ein besonderer Schwangerschaftsratgeber — wenn Lebensbeginn und –ende drohen zusammenzufallen

 

 

 

 

 

Schmutztitel

Schmutztitelrückseite

Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde von verstorbenen Kindern.

 

Diese Spiralform ist das älteste Symbol für Werden und Vergehen. Sie gilt als Logo für die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde von verstorbenen Kindern.

 

Gemeinsam sind wir stärker

 

Zusammenkommen ist ein Beginn.

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt.

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

(Henry Ford I.)

 

Die „Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde“ wurde beim Treffen vom 14. – 17.10.2007 in Wildon bei Graz, Steiermark, Österreich gegründet.

 

Über den Verein Sonnenstrahl

 

das Logo des Verein Sonnenstrahl – Hilfe zur Selbsthilfe:

 

Die Sonne mit der Wolke ist das Symbol für einen ersten Sonnenstrahl nach einem Gewittersturm oder Regentag und wurde entworfen vom MS – erkrankten Alfred Heinrich. Manche Sonnenstrahlen wurden bewußt durchbrochen – ganz so wie es der Realität entspricht. Jeden kann es jederzeit betreffen: das einem der Boden unter den Füssen weggezogen wird und damit die bisherige Lebensplanung auseinander fällt.

 Gegründet wurde der Verein Sonnenstrahl im Jahr 2000 durch Elfriede Margarete Hinterhauser und Gunnhild Fenia Tegenthoff (Proponentin) mit dem Ziel, viele unterschiedliche Projekte anzuregen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe – andererseits: um vorhandenen Sichtbar zu machen und fehlendes zu ergänzen.

Kurzname: Verein Sonnenstrahl

Postadresse: A 1020 Wien, Schüttelstr. 5/1/EG/2

office@sonnenstrahl.org

ZVR - Zahl: 102938320

 

Leitspruch des Verein Sonnenstrahl – Hilfe zur Selbsthilfe:

 

Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen,

dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten

dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen

dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen

dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen

mich von dir verabschieden, ohne wesentliches versäumt zu haben -

dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich dafür verantwortlich zu machen

dich informieren, ohne dich zu belehren

dir zu helfen, ohne dich zu beleidigen

mich um dich zu kümmern, ohne dich verändern zu wollen

mich an dir freuen – so wie du bist

 

Haupttitel

Autorin: Gunnhild Fenia Tegenthoff

Co – Autor: ARGE Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlenden Freunde von verstorbenen Kindern

Arbeitsweise: Vorhandenes zusammenfügen, nach Themen zu ordnen und sichtbar zu machen, fehlendes zu ergänzen.

Buchtitel: Sternenkind.info 2001 - 2007

Untertitel: der besondere Schwangerschaftsratgeber — wenn Lebensbeginn und –ende drohen zusammenzufallen 

 

 

Impressum

© 2007 Gunnhild Fenia Tegenthoff

UmschlagbilFotos Innenteil und Rückseite: Viele Beiträge und Fotos wurden mir zur Verfügung gestellt, wobei es mir nicht gelang, alle Rechteinhaber zu ermitteln. Berechtigte Ansprüche werden selbstverständlich abgegolten.

 

 

Alle Rechte vorbehalten – Printed in Germany

 

Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt

Dieses Buch wurde im On Demand Verfahren hergestellt

ISBN  

 

 

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.ddb.de abrufbar. 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Inhaltsverzeichnis vom Buch Sternenkind.info Band 1

Wie ich auf Grund einer Idee zur Autorin wurde

Gemeinsam sind wir stärker

 

Über den Verein Sonnenstrahl

Impressum

 

Vorwort

 

Von der Idee zum Buch

Warum hatten meine im Mutterleib verstorbenen Töchter kein Grab erhalten?

Ich bin sicher: auch Dein Kind hat einen Namen von Zeugung an

Serie geplant

Auf Ihr Feedback bin ich angewiesen

Bitte verzeihen Sie mir

Jeder Mensch hat das Recht, zuweilen auch die Pflicht, "Nein" zu sagen, ganz ohne Begründung

(Mit-)Autoren und Ihre Rechte oder wie es zur Gründung der ARGE Sternenkind.info kam

Warum ein weiterer Schwangerschaftsratgeber entstand

Tiefpunkte des Lebens gilt es als Chance zu nutzen

Ethik im Gesundheitswesen

Aktive Sterbehilfe

Erfreulich: zunehmend leichter wird es, sich selbst vor Aids und einer Schwangerschaft schützen

Eizellen von krebskranken Mädchen eingefroren

Geklonter Embryo auf Frau übertragen

Selektive Abtreibung

Es liegt an uns, unsere eigene  Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder … zu gestalten.

Jede Frau (und jeder Mann) schwingt in Ihrem (seinem) individuellen Rhythmus

Es betrifft die Entwicklung Ihres Kindes

Ein gewünschtes Medikament nicht erhalten – was dann?

Grausiger Fund:

Typischer Frauenkonflikt:

Im Traum den Tod des eigenen Kindes vorhergesehen

Die Fristenlösung löst nichts

Ungeborene und Ihre Verwandtschaftsverhältnisse

Geburt

Wie kann ich den Geburtstermin meines Kindes ausrechnen?

Unterschiedliche Definitionen in Verbindung mit einem ungeborenen Kind:

Kaiserschnitt

Grundsätzlich bin ich selbstverständlich für das Leben – aber nicht um jeden Preis.

Teenagereltern

"Der neue Mann" bleibt Illusion

Die Frauenarmut ist immer noch Hausgemacht

Stillgeburt

Von was reden wir?

Sternenkind

 

Nicht alle Schmetterlingskinder leiden unter Epidermolysis Bullosa

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

 

Alles nur ein Zellhaufen – oder doch nicht?

Induktion oder die fehlerhafte Ausbildung des Chromosom 22, z.B. Di George Syndrom

Ptyalismus

Morgenübelkeit

Hyperemesis gravidarum

Organogenese oder mit 8 Wochen hat jedes ungeborene Kind seinen eigenen unverwechselbaren Finger- und Fußabdruck

Schaumodell Embryo

Wann spricht man von einer Translokation

Was ist eine Deletion

Der Mensch ist, was er isst

Röteln (Rubella) und viele andere Krankheiten als auch Medikamente, Umweltgifte ec.  überwinden die Plazentaschranke

Cytomegalie – Virus (CMV)

Toxische Stoffe erreichen jedes ungeborene Kind

Es kommt nicht auf die Dosis an

Medikamente und Nebenwirkungen - Bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente

EU-Gesetz für Kinder-Arzneimittel tritt (endlich)  in Kraft

Umweltgifte z.B. Schwermetallvergiftungen

Cerebrale Störungen

Stilbestrol – Syndrom, Clear – Cell – Adenokarzinom und Hodenhochstand (Hyposadie)

Hellp Syndrom

Anencephalie

Bardet-Biedl Laurence-Moon Syndrom

Chromosom11 Anomalie - chromosoom 11, 11q 

cri-du-chat-syndrome = Katzenschrei - Syndrom = Lejeune Syndrom = Delition 5p-Syndrom

Präeklampsie ist eine Form der Schwangerschaftsvergiftung und kann in eine Eklampsie übergehen

Trisomie 3p

Trisomie 8 = Warkany-Syndrom 2

Trisomie 9 = Rethoré-Syndrom

Trisomie 13  = Patau Syndrom = Pätau Syndrom

XY Gonadendysgenesie Syndrome

Trisomie 18 (Edwardsyndrom)

Trisomie 21 (Downsyndrom) 

Hier erhalten Sie weitere Informationen

Zweifelhafte Kosten – Nutzenrechnungen

Med. DNA-Diagnostik-Technologien der nächsten Generation

Zukunftsorientierte Aussagen

Adoptiert?

Embryo Adoptionen =  Projekt Schneeflocke

Übereinkommen über die Rechte des Kindes samt

Geburtenbuch - Anzeige der Geburt, Vornamensgebung

Inhalt der Eintragung im Sterbebuch

Inhalt der Eintragungen im Buch für Todeserklärungen

Personenstandsurkunden und Abschriften

Geburtsurkunde

Heiratsurkunde

Bundesgesetz:  Hebammengesetz - HebG

Beiziehungspflichten der Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerin

Grenzen der eigenverantwortlichen Ausübung des Hebammenberufes

Verschwiegenheitspflicht

Dokumentationspflichten einer Hebamme

Das Ultraschallverfahren

Kinder verändern das Leben der Eltern

Warum kann der Tod eines Kindes so schwer bewältigt werden?

Ethik in der Pränataldiagnostik

Bestattungsrecht: Recht haben und Recht zugestanden bekommen sind zwei Dinge.

Aktion „Allen Menschen ein Grab“

Für folgende Wahrheit benötigen Sie einen guten Magen:

Abfallfirma verarbeitete Totgeburten zu Straßenbelag

Ethikfalle  - Totgeburt zu Granulat zermahlen

So lange nicht folgendes nachvollziehbar geschieht, müssen/ können/ dürfen/ werden  Angehörige davon ausgehen, das Ihr verstorbenes Kind nicht würdevoll auf einem Friedhof beerdigt wurde:

Die liebevolle Versorgung von Leichen und Grab dient als Ausdruck der im Herzen wahrgenommen Liebe.

Angehörige verstorbener Kinder haben häufig den Eindruck: Es fehlt häufig an Wertschätzung, Respekt und Liebe Ihnen und ihrem verstorbenen Kinde gegenüber

Symptome wie nach einem Unfallschock

Einen Haken hat die Sache.

Steinbabies

Kürettage ( Ausschabung)

Fieber:

Die Leiche meines Kindes ist (k)ein Organischer Abfall

Die Angehörigen des Verstorbenen stehen an erster Stelle in der Beerdigungspflicht/ Beerdigungsrecht.

Als medizinische Eingriffe zählen IVF, der Einsatz der Pille, Küretage, Schwangerschaftsabbruch.

Vorbildhafte klinische Versorgung von Kinderleichen:

Totengewänder für Kleinstbabys

Vorbildhafter Umgang mit Kinderleichen nach erfolgter Kürretage

Der Umgang mit dem Tod ist sehr stark kulturell und religiös geprägt

Wer es selbst nicht (mit-) erlebt hat, kann das Unfassbare, wie es z.B. der Tod des eigenen Kindes darstellt, nicht nachvollziehen.

Am Rande eines Friedhofs

Kinder in Ihrer Trauer begleiten

Soforthilfe nach Unfällen vergrößert Trauma

Warum verletzen wir einander?

Sein Kind um seiner selbst Willen an– und wahrzunehmen sowie zu lieben ist nicht immer einfach

Wo sind unsere Babystreichler?

Über die Sprachlosigkeit innerhalb der Familie:

 

Zum Thema Taufe

Muttersegen vor der Geburt

Muttersegen nach der Geburt

Tabuthema Suizid

Suizid, weil ein Kind starb

Ein Bericht von Mag. Elisabeth Widensky

Suizidrate bei Frauen nach Abtreibung am höchsten

Suizidrisiko bereits bei Geburt festgelegt? Geburtsgewicht und Alter der Mutter entscheidend

Ort der Geburt ist nicht immer der dokumentierte Geburtsort!

Nur für starke Nerven 

vermeidbare Traumatisierungen

Ungeborene greifen von Zeugung an massiv in den Hormonhaushalt der Frau ein

Frühgeborene Kinder gestalten sich ihr (über-) leben selbst:

Erste Bilder

Was ist eine Doulda?

Die Droge „Verwöhnung“ als auch „das Vernachlässigen“ von Kindern führt zu fehlendem Selbstbewusstsein mit all seinen lebenszerstörenden Folgen

Fachsbereichsarbeit zum Thema “VERWAISTE ELTERN”

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Studie belegt: Föten empfinden Schmerz

Volksweisheit wissenschaftlich überprüft

Antwort für die Hinterbliebenen

Manche Menschen wissen nicht

Danke für diese Motivation

Der Mensch ist ab seiner Zeugung

Das alles darf auf dem Grabstein stehen

Was wiegt mehr:

Spannungsfeld Kliniken – Bestatter – Angehörige

Stillgeborene Kinder - Kennen lernen und verabschieden

Histologische Untersuchungen dienen der Erforschung im Sinne von Suche auf Antworten.

Für verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Vorarlberg

Für verwaister Eltern und mitfühlende Freunde in Tirol

Über das Memminger Modell

Für verwaister Angehörige und mitfühlende Freunde in Salzburg (z.B. Salzburger Sozialhilfegesetz)

verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Oberösterreich (z.B. das Oö. Leichenbestattungsgesetz 1985)

verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Niederösterreich (z.B. NÖ

Auszug aus dem NÖ Sozialhilfegesetz 2000)

Für verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Kärnten

Für verwaister Eltern und mitfühlende Freunde in der Steiermark (z.B. Leichenbestattungsgesetz – Land Steiermark 1992)

Kurztitel Hebammengesetz

Für verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Burgenland (z.B. Burgenländisches Krankenanstaltengesetz 2000, Burgenländisches Leichen- und Bestattungswesengesetz,

Kurztitel Höchsttarife für das Bestattergewerbe)

Für verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in Wien (z.B. Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz – WLBG, Totenbeschau, Anzeige des Todesfalls an den Magistrat, Durchführung der Totenbeschau, Maßnahmen des Totenbeschauarztes, Todesbescheinigung,

Totenbeschauprotokoll, Gesetz über die Regelung der Sozialhilfe) ....

Unterschiedlicher Umgang mit Kinderleichen nach medizinischen Eingriffen ist den Kliniken möglich

Ganz im Sinne der Aktion “Allen Menschen ein Grab”

Wie viel Asche hinterlässt mein Kind?

Informationen gehören sich erarbeitet

Betrifft IVFgezeugte  Kinder

Der Kinderleichnam kam zu Hause zur Welt

Das Kind stirbt - und der Arbeitnehmer benötigt zwei Dinge:

Für unverheiratete Zwillingsväter eines toten Kindes

Totenbeschau

Tabus im Krankenhaus - Reden wir darüber

Wer etwas finanziert, sagt an

Scheinbar arbeiten der österr. Staat und die röhmisch kath. Kirche sichtbar zusammen

Auf dem Grabstein darf stehen was Sie sich wünschen

Wie lautet die Definition für Totgeburt

Was ist die Definition für eine Fehlgeburt?

Es liegt an den Eltern (Angehörigen), was Sie sich gefallen lassen

Erhaltung der Volksgesundheit

Für verwaiste Eltern und mitfühlende Freunde in  Italien (deutsch)  Italien (ital.) 

Schweiz  (z.B. Betreff: Re: Was bedeutet 22 0/7 SSW?)

Babygrabfelder und Gedenksteine in Deutschland:

Der Umgang mit Fehl- und Totgeburten in Deutschland - Ergebnisse eines Pilotprojektes

Gedenktage im Jahresablauf

Ergänzende Literatur:

Ein Bericht über die„Aktion: Allen Menschen ein Grab!“ vom Begründer der Aktion, Klinikseelsorger Bruder Klaus Schäfer

P R O T O K O L L

Projekte zu Gunsten von Kindern in Not

Geltungsbereich des Übereinkommens über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption

Personenstandsverordnung - PStV

Bundesgesetz:  Personenstandsgesetz - PStG

Regelwidrige und gefahrdrohende Zustände während des Wochenbetts liegen insbesondere in folgenden Fällen vor:

Ab der achten Woche jedoch ist mit Hilfe einer Lichtquelle (Durchleuchten des kindlichen Leichnams) das Geschlecht feststellbar.

für ganz Österreich gültige Abtreibungsgesetz

Statistikverordnung für Fondskrankenanstalten

Statistikverordnung für Nichtfondskrankenanstalten

 

 

Hände erzählen

Mit unseren Händen können wir zupacken und anpacken, abwehren und einladen, verletzen und heilen, schlagen und liebkosen, drohen und grüßen, geben und empfangen, beten und segnen. “Hände, die segnen, erzählen von Gott”, steht als Einleitung im Don Bosco Kalender 2008.

 

Wie jemand mit Kindern umgeht, daran erkennt man Menschlichkeit

Der Buchtitel Sternenkind.info Band 1 und Sternenkind.info Band 2 klingen im Untertitel gleich, den beide sind – jeder für sich betrachtet - ein besonderer Schwangerschaftsratgeber – und beide handeln davon “wenn Lebensbeginn und – ende drohen zusammenzufallen”. Beide Bücher berichten über A, CH, D und Südtirol/ Italien und ev. noch ein bisserl mehr. In beiden Büchern geht es auch um im Mutterleib verstorbene Kinder – doch der große Unterschied ist die Tatsache, ob ein medizinischer Eingriff stattfand oder nicht stattfand, denn darin liegt der Unterschied, ob das Kind ab verlassen des Mutterleibes noch den Angehörigen zur Beerdigung zur Verfügung steht oder eben nicht mehr.

Im Band 1 befasse ich mich mit den Themen, wo in der Regel den Angehörigen der Kinderleichnam zur Verfügung steht, um im persönlichen Beisein dieses Familienmitglied beerdigen zu können und ein Grab für die Trauer zu haben. Die häufig anzutreffende Aussage “Ihr Kind war zu leicht oder klein” ist der häufig anzutreffende Ausnahmefall zu dieser Regel.

 

Im Band 2 geht es um Kinderleichen, wo durch Ärzte schon in der Klinik/ Schwangerenambulanz/ Abtreibungsambulanz/ priv. Gyn. Ordination die Entscheidung getroffen wird – und zwar in der Regel, ohne die Angehörigen davon vorher zu informieren über diese Tatsache  – das der Leichnam ihres Kindes ab verlassen des Mutterleibes als Organabfall definiert wird, somit in Klinikeigentum übergeht, somit Tür und Tor offen sind für Forschung, für die Entsorgung über den Hausmüll als auch über Müllverbrennungsanlagen – und bei letzteren wird auch noch die Asche vermarktet und an die Industrie verkauft, um zB als Füllmaterial im Strassenasphalt und Lärmschutzwänden zu dienen/ anwendung zu finden. Auch die Kremierung des Klinikmülls inkl. anonymer Bestattung unter Ausschluß der Öffentlichkeit auf einem Friedhof ist möglich. Für die Angehörigen gibt es kein Einspruchsrecht. Neben dem Leben ihres Kindes verlieren sie auch noch den Leichnam ihres Kindes und damit die Möglichkeit, ihre fürsorgliche Elternliebe am verstorbenen Kind ausleben zu können, den wo es keine Leiche gibt, kann es kein Begräbnis und demzufolge auch kein Grab geben.

 

Was bei einem entnommen Blindarm, eitrigen Zahn, Krebsgeschwür jedem Menschen (Patienten als auch Arzt) einleuchtet, das die Klinik verantwortlich ist für die hygenische Entsorgung verhält, verhält es sich anders damit, wenn Kliniken und ähnliche Einrichtungen, es nicht schaffen, ein Angebot an die Eltern zu machen im Sinne von “wir sorgen für die Beerdigung in Ihrem Beisein und verständigen Sie davon” – Oder aber “selbstverständlich können auch Sie den Leichnam ihres Kindes zu Beerdigung bei einem Bestatter ihrer Wahl anmelden”.

 

Hier schließt sich die Frage an: geht es nur um den Hygienestatus, oder sollte es – z.B. für Ärzte und Gesetzgeber - nicht auch um Respekt, Würde, Pietät gehen?

 

Dazu müßte man definieren, was ist Respektvoll? Was ist Würdevoll? …

 

Ist es Pietätvoll, ein Kind über die Müllverbrennungsanlage seinen letzten Weg antreten zu lassen?

 

Ist es Respektvoll, ein Kind über die Müllverbrennungsanlage seinen letzten Weg antreten zu lassen?

 

Ist es Würdevoll, ein Kind über die Müllverbrennungsanlage seinen letzten Weg antreten zu lassen?

 

Und noch ein gravierender Unterschied besteht: die Kinderleichen aus Band 1 unterliegen in der Regel der Totenbeschaupflicht, müssen also angesehen, wahrgenommen und um ihrer selbst willen registriert werden (ausgenommen: sie werden als zu klein und zu leicht befunden).

 

Anders verhält es sich mit Kinderleichen, um die es im Band 2 geht: Unabhängig von Größe und Gewicht sind diese Kinderleichen grundsätzlich keiner Totenbeschaupflicht zu unterziehen!

 

Welche Kinderleichen betrifft es im Sternenkind.info Band 2?

IVF gezeugte Kinder

Darunter fallen IVF gezeugte Kinder, die nicht der Mutter refundiert werden (also weder der genetischen Mutter noch der Leihmutter noch der Adoptivmutter). Sie alle könnten im Beisein der Angehörigen beerdigt werden, den das ist die kleinste Einheit eines Menschen, welche für den Bestatter greifbar ist.

 

Kinderleichen nach Eileiterschwangerschaften

Über das von mir angelegte Gedenkbuch http://www.kondolenzbuch.de/web/books/000172.pl  hat mich am 30.11.2007 folgende Information erreicht:

Gedenken von alexandra aus wien

hallo,

ich habe mein kind am 17.10.2007 verloren. Es hat sich in meinen Eileiter eingenistet und musste in der 8.SSW lebend (ich habe an diesem Tag 3x seinen Herzschlag gesehen!!!!) aus mir herausgenommen werden. Im KH wurde ich nicht sehr einfühlsam empfangen und behandeln. “Warum weinens denn?” , “Stellen sie sich nicht so an!” und noch viele Sätze mehr. Auch wenn mein Kind noch so klein war, trotz alledem werde ich es nie in meinen Armen halten können. Ich werde es nie aufwachsen sehen, ich werde seine Geburt nie erleben! Lieber Wurm, ich habe dich so unendlich lieb. Liebes Krankenhauspersonal: Ihr dürft wieder einfühlsamer werden! Kälte tut niemanden gut!
Das Kinder begraben werden können - über diese Möglichkeit wird viel zu wenig informiert!!

Liebe Alexandra,
Ich habe versucht, Sie via E-mail zu erreichen. Doch das System kennt Ihre E-mailadresse nicht. Vielleicht ein Serverausfall - ich weiß es nicht. Darum wähle ich ausnahmsweise diesen Weg über das in meinem Auftrag eingerichtete Gästebuch, um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Leider muss ich Ihnen die traurige Mitteilung geben: auch wenn es zunehmend mehr Orte gibt, an denen Kinder begraben werden, welche im Mutterleib starben - so gehören Kinderleichen nach medizinischen Eingriffen nicht dazu!

 

Das hängt u.a. mit der von Ihnen beschrieben Herzlosigkeit und Kälte in den Kliniken zusammen. Kinderleichen nach medizinischen Eingriffen gelten ab Verlassen des Mutterleibes dzt als Organabfall - und nicht mehr als Kinderleiche! Angehörige haben auf Grund dieser Gesetzeslage im Anschluss an einen medizinisch Eingriff keinen Zugriff auf Ihre Kinderleiche mehr, welche den Angehörigen zur Bestattung überlassen wird!

 

Ich wollte den Kontakt mit Ihnen haben, weil ich Sie dazu ermuntern wollte: kämpfen Sie um die Beerdigung ihres Kindes in Ihrem Beisein!

 

Oberamtsrat Tichacek als auch die Mitarbeiter der Wiener Feuerhalle und der Wiener Bestattung sind für dieses Thema offen, allen Kindern eine Beerdigung im Beisein der Eltern zu ermöglichen! Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf www.gluecklose-schwangerschaft.at.

 

Das Kinderleichen nach medizinischen Eingriffen als Organabfall definiert und damit den Eltern zur Beerdigung entzogen werden - entspricht österreichweit - für Kliniken, (Abtreibungs-) Ambulanzen geltenden - gültigen Gesetzen.

 

Mein Tipp für zukünftig Betroffene: Solange Ihr (totes/sterbendes) Kind noch in Ihrem Leib sich befindet, nehmen Sie Kontakt auf mit dem Bestatter Ihrer Wahl auf und reden sie mit ihm. Vielleicht findet sich gemeinsam ein Weg, den Kinderleichnam noch bei der Schleuse zum Operationssaal zu übernehmen, derweil die Kindesmutter noch medizinisch versorgt wird.

 

Solange Ihr sterbendes/totes Kind sich im Mutterleib befindet, macht es Sinn, wenn  Sie beim zuständigen (Bezirks-) gericht die Klage einbringen, dass auch Sie den Leichnam ihres Kindes in Ihrem Beisein beerdigen wollen. (Zuerst Verfahrenhilfe beantragen – von wegen der Kostenübernahme des Gerichtsverfahrens).

 

Ob Ihnen der folgende Hinweis inhaltlich hilfreich ist, wird die Zukunft zeigen:

Unbürokratische Hilfe bei Problemen auf Gerichten bieten ab 2. November 2007 Ombudsleute der Justiz, die an den Oberlandesgerichten Wien, Linz, Graz und Innsbruck angesiedelt sind. Zusätzlich soll es einmal im Monat Sprechtage an allen Landesgerichten geben. Dort kann man sich über Richter beschweren, Bescheide sich erklären lassen und Fragen zu Gerichtsverfahren stellen. Die Ombudsleute sind per Telefon, Mail oder Fax erreichbar. Bei Bedarf steht ein Richter zur Verfügung.

 

Dass Bestattungsrecht ist Österreichweit in jedem Bundesland anders geregelt. Dazu finden Sie alle Informationen auf www.ris.bka.gv.at , Auszugsweise auch auf www.gluecklose-schwangerschaft.at.

 

Welchen Weg die Leiche Ihres Kindes ohne ihren Kampf um die Bestattung in Ihrem Beisein gehen wird ist die Fortsetzung der in der Klinik erlebten Herzlosigkeit.

Es ist gesetzlich möglich, das an der Leiche ihres Kindes geforscht wird - Sie haben als Mutter/ Vater kein Einspruchrecht. Die Klinik ist nicht verpflichtet, Sie darüber vorher in Kenntnis zu setzen.

Kontaminierte Leichenteile - z.B. für Forschungszwecke auf Glasplatten aufgezogene Leichenteile werden in der Müllverbrennungsanlage entsorgt. Die Asche von Müllverbrennungsanlagen ist Handelsware. In D wurde Asche aus Müllverbrennungsanlagen über viele Jahre hinweg als Füllmaterial in Strassenbelag als auch in Lärmschutzwänden eingebracht, wie im nachhinein bekannt wurde. Weitere Informationen dazu finden Sie z.B. auf www.kindergrab.de .

 

Der umweltverträglicher Klinikmüll wird in Wien unter Ausschluß der Öffentlichkeit kremiert und unter Ausschluß der Öffentlichkeit am Wiener Zentralfriedhof zur letzten Ruhe gebettet.

 

Somit haben Angehörige kein besuchbares Grab - aber die Wiener Friedhofsverwaltung als auch ich vom Verein Sonnenstrahl und die Mitarbeiter der Bestattung Wien kämpfen um Veränderung der untragbaren zustände.

 

Am Wiener Babygrabfeld/ Wiener Zentralfriedhof/ Tor 3/ Grabfeld 35b liegen ausschließlich jene Kinder von 120 mm Scheitel-Steißbeingröße (also ab der 6. - 7. SSW) bis zu einer Körpergröße von 110 cm - wo nicht die Eltern die Bestattung ihres Kindes in Auftrag gaben!

 

Dabei sind die Angehörigen verpflichtet, ihre verstorbenen Familienmitglieder zu begraben.

 

Wenn die Angehörigen zur Bestattung ihrer verstorbenen Familienmitglieder kein Geld haben/ aufbringen könne oder wollen, sind Sie berechtigt/verpflichtet, umgehend auf das für den Toten zuständige Sozialreferat zu gehen und dort die Übernahme der Bestattungskosten ihres verstorbenen Familienangehörigen einzufordern. Dieses Recht steht Ihnen zu. Das Sozialreferat übernimmt umgehend die Kosten für ein einfaches Grab/Begräbnis.

 

Die Geldausgabe wird im Namen des verstorbenen an das Nachlassgericht weitergemeldet. Das Nachlassgericht kümmert sich um die Abwicklung der Erbschaft. In manchen österr. Bundesländern kann es sein, dass das Nachlassgericht an die Angehörigen (Eltern, erwachsenen Geschwistern, Großeltern) herantritt, um abzuklären, wie deren wirtschaftlichen Verhältnisse sind - ob diese herangezogen werden können für die Unkosten.

 

In jedem Fall muss allen Lebenden das Existenzminimum plus Miete ec bleiben.

In der Regel ist auch eine Ratenzahlung möglich, sofern man dazu verurteilt wurde, für die Bestattungskosten aufkommen zu müssen.

 

Der gewaltige Unterschied ist nicht nur, das allen Kinderleichen Erdbesttung und ein Einzelgrab zusteht - lt Oberamtsrat Tichacek von der Wiener Friedhofsverwaltung ab der kleinsten Einheit Mensch, die greifbar ist - dabei handelt es sich um IVF gezeugte Kinder, welche nicht der Mutter refundiert wurden - wenn die Eltern die Bestattung in Auftrag geben - sondern auch: das Grabnutzungsrecht kann nach Ablauf der Mindestjahre kostenpflichtig verlängert werden. Für die Verlängerung des Grabnutzungsrechtes kommt allerdings kein Sozialamt Österreichs auf.

 

Auch ich habe drei verstorbene Kinder, wovon zwei meiner Kinder kein Grab zugestanden erhielten. Der Tod meiner Kinder war 1976, 1979 und Muttertag 1987, liegt also schon eine ganze Weile zurück. Das ist mit ein Grund, warum ich so offen über dieses Thema schreiben und reden kann. Im Frühjahr 2008 erscheinen 2 Bücher - geschrieben von mir und vielen MitarbeiterInnen der ARGE Sternenkind.info. Die Bücher werden den Titel Sternenkind.info Band 1 und 2 haben.

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Am 1. Advent klingelte mein Telefon (meine aktuelle Telefonnummer findet der User im Impressum der HP). Alexandra war dran. Unter Tränen erzählte Sie, was alles Sie selbst im Wiener K.F. J. Spital erlebt hatte. Zuerst Ihre Freude über die Schwangerschaft – zwar nicht ersehnt, dieses Kind, aber umgehend freudig angenommen. Wenige Tage später die Diagnose “Eileiterschwangerschaft”.

Um das Leben der Mutter zu erhalten, entscheidet man sich gegen das Kind. Das ist weltweit die gängige Art und Weise mit dieser Diagnose umzugehen, denn die Praxis hat gezeigt, das wirklich in nahezu 100% der Fälle Mutter und Kind Ihr Leben angesichts dem austragen einer Eileiterschwangerschaft lassen. Wenige Ausnahmen – bei denen Mutter und Kind überlebt haben - bestätigen diese Regel. 

 

Alexandra erhielt einen Termin, zu dem sie ging. Sie und ihr ungeborenes Kind wurde folgender Massen zur Operation vorbereitet: Rückenmarkpunktion. Ihr Bauchraum wird geöffnet. Alexandra spürt nichts. Ihr Kind wird lebend aus Ihrem Körper genommen. Es zappelt, es bewegt sich. Alexandra sieht ihr Kind –vsieht, wie das Herz ihres Kindes schlägt, während ein Arzt das lebende Kind mit seinen Gummihandschuhen bekleideten Händen  auf die nackte (Nirosta-) Arbeitsplatte legt – vielleicht auf ein Papiertuch, vielleicht in eine Nierenschale – der letzte Lebens- bzw der genau Sterbeort Ihres Kindes entzieht sich den Blicken der Mutter.

 

Sie bekommt nur mit, wie die Anwesenden Klinikangestellten beständig auf Ihr sterbendes Kind schauen – und wie lieb- und herzlos sie über ihr Kind reden. Keine wickelt das Kind ein wie in einem Wickelpolster – keiner reicht der Mutter ihr sterbendes Kind, sodass noch ein rasches bewußteres Kennenlernen und Abschied nehmen zwischen diesen einander wichtigsten Menschen passieren kann.

 

Ganz im Gegenteil: in aller Herzlosigkeit vernimmt die Kindesmutter nach ca 10 Minuten die Worte aus dem Mund eines Klinikangestellten “na, bist endlich abgekratzt? Dann kann ich Dich ja jetzt entsorgen” und schon verschwindet der kleine Leichnam. Wohin sieht die Mutter nicht – aber der Leichnam ihres Kindes verschwindet in die gleiche Öffnung/ Richtung wie auch der restliche Operationmüll (Tupfer, Spritzen…). Das nimmt die Mutter sehr wohl wahr.

 

Kurze Zeit später ist Sie wieder zu Hause. Allein – ohne ihr Kind.

 

Sie macht sich über das Internet auf die Suche nach im Mutterleib verstorbenen Kindern und landet auf unserer HP www.gluecklose-schwangerschaft.at . Unter > Wien  findet sie u.a. den  Hinweis auf das Wiener Babygrabfeld. Noch hat sie Hoffnung, das auch ihr Kind hier seine letzte Ruhe finden wird. Zeitgleich spürt Sie in Ihrem Herzen, das es so ausgerechnet für Ihr Kind nicht sein wird.

 

Was hilft da das Angebot der Wiener Friedhofsverwaltung, auch die kleinste Einheit Mensch zu begraben, wenn die Eltern es wünschen? Was nützt in so einer Situation das Wiener Bestattungsgesetz, indem steht, das Kinder ab 120mm Scheitel- Steißbeinlänge der Totenbeschauung zu unterziehen sind – was der 6. – 7. Schwangerschaftswoche entspricht.

 

Was hilft die Information, das ab der 8. Schwangerschaftswoche jeder Mensch seinen einzigartigen Finger- und Fussabdruck hat – und das man unter zu Hilfe nahme einer Lichtquelle das Geschlecht des Kindes feststellen kann? Wo waren bei Alexandra und ihrem Kind jene liebenden Hände, die noch rasch Fuß- und Handabdrücke gemacht haben? Und ein paar Fotos vom Kind bzw von Mutter und Kind, damit die Mutter wenigstens etwas als Erinnerung an dieses ihr Kind hat?

 

Die Bittere Wahrheit ist eben die, dass Österreichweit das Bestattungsrecht nicht für alle Kinderleichen gleichermassen gilt. Die bittere Wahrheit ist auch, das Liebe sich nicht verordnen läßt. Aber Patienten sollten um Ihrer selbst willen, aber auch um Ihrer Angehörigen wegen sich erwarten können, ausschließlich respekt-, liebe- und würdevoll behandelt zu werden.

 

Es ist hoch an der Zeit, dass die Gesetz- als auch die Arbeitgeber sich diesbezüglich endlich etwas einfallen lassen. Im Sinne der Aktion “Allen Menschen ein Grab” – versteht sich doch eigentlich von selbst.

 

 

Es betrifft im Mutterleib verstorbene Kinder, die via Cüretage den Mutterleib verlassen

Darunter fallen alle Kinderleichen, welche via Cüretage den Mutterleib verließen. Alternative: man gibt Mutter und dem im Mutterleib verstorbenen Kind Raum und Zeit, sich selbst für die Auflösung des innigen Verhältnisses sich zu entscheiden, wobei drei Möglichkeiten offenstehen:

Ausstoßung durch den Körper der Mutter

Auflösung des Kinderleichnams durch den Körper der Mutter

Versteinerung/ Einkapselung durch den Körper der Mutter – das sind dann die sogenannten Steinkinder.

 

Darunter fallen alle Kinderleichen nach einem Schwangerschaftsabbruch, egal ob es sich um dabei um einen Schwangerschaftsabbruch auf Grund der Fristenlösung oder anderer Definitionen handelt.

Ärzte verursachen einen Schwangerschaftsabbruches durch Verschreibung der

Pille inkl. Pille danach und im Zuge chrirugischer Eingriffe. Dazu zählen das

Absaugen (Fristenlösung, denn dieses Verfahren kann nur bis zur 12. Schwangerschaftswochen angewendet werden)

Andere Definitionen sind Spätabtreibung, Fetozid, medizinische Indikation, Embryopathische Indikation (auch bekannt als Abtreibung auf Grund einer neg. Pränataldiagnostik), Partial-birth-abortion. Was unter den einzelnen definitionen verstanden wird:

 

Pille inkl. Pille danach

Nicht nur die "Pille danach" ist ein Schwangerschafts beendendes Medikament, sondern jede andere sogenannte "Verhütungspille" auch. Genaueres geht aus den Beipackzetteln eindeutig hervor, denn von den 4 Hauptwirkungen der "Empfängnisverhütenden Pille" wirken zwei nach einer Empfängnis.

Wenn eine Frau das Ausbleiben der Monatsblutung Kenntnis erhält, lebt das ungeborene Kind bereits. Im Eileiter gezeugt, wandert das winzige Menschlein zur Gebärmutter, um sich dort einzunisten (Nidation).

Bei Einnahme der Antibabypille - als eine Schwangerschaft verhütendes Mittel angepriesen - soll folgendes passieren:

Überdosen* von Östrogen sollen dafür sorgen, das kein Ei im Körper heranwächst. Dadurch soll eine Befruchtung  verhindert werden (Ovulationshemmung) was nachweislich selten klappt

Die Überdosierung* des Hormon Gestagen "soll den Aufbau der Mutterkuchens in der Gebärmutter unterbinden":

"Femovan" erklärt u.a.: "Die Gebärmutterschleimhaut wird nicht für eine Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet"

"Marvelon" schreibt "Die Pille verhindert den vollständigen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Folge: Das befruchtete Ei kann sich nicht einnisten"

Das im Eileiter gezeugte Kind findet, nachdem es in der Gebärmutter angekommen ist, keine Keimzellen des Mutterkuchens vor, findet demnach keine Möglichkeit vor, sich einzunisten. Es muß verhungern (Nidationshemmung).

* Gestagen und Östrogen sind in jedem gesunden Menschen in individueller Zusammenstellung in ausreichendem Maßen vorhanden. Die künstliche Zufuhr durch Schlucken der "Anti - Babypille", "Minipille" oder "Pille danach" sind demnach eine Überdosierung.

 

Fristenlösung

Dabei handelt es sich um einen gesetzlich erlaubten (in manchen Ländern verboten, aber straffrei gestellten) Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Schwangerschaftswoche (in manchen Ländern bis 12. Wochen nach der Zeugung, also bis zur 14. Schwangerschaftswoche)

Auch wenn das Wort etwas vorgaukeln will, nämlich dass das Einhalten dieser Frist irgendetwas löst. Tatsächlich löst das Einhalten dieser Frist die bestehende Elternschaft nicht auf. Frau und Mann entscheidet sich nur, ob Sie hinkünftig Eltern eines lebenden oder toten Kindes sein wollen. Bei Zwillingen/ Mehrlingen dem entsprechend.

 

Spätabtreibung

Von der 12. bis zu ungefähr der 22. Schwangerschaftswoche spricht man von Spätabtreibung.

Ab der 22. – 24. Schwangerschaftswoche sind zunehmend mehr Kinder auch außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig. Von diese Wahrnehmung machen es viele Ärzte für sich selbst abhängig, bis zu welcher Schwangerschaftswoche sie eine Schwangerschaft abzubrechen bereit sind.

Gesetzlich geregelt kann das jeder Gynäkologe einen Schwangerschaftsabbruch bis zur Geburt vornehmen, doch Grundsätzlich kann kein Arzt dazu gezwungen werden, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen.

 

Fetozid

Als Fetozid wird die Tötung des Kindes im Mutterleib bezeichnet. Das kann geschehen durch einen Stich ins Herz des Kindes, damit sein Herz zu schlagen aufhört. Andere Formen des Fetozid sind das Spritzen von überdosierten Medikamenten.

 

medizinische Indikation

Schwangerschaftsabbruch aufgrund gesundheitlicher Gefährdung der Mutter. Dazu zählen subjective Begründungen der Schwangeren, aber auch, wenn der Arzt (berechtigt oder unberechtigt) die Ansicht vertritt, das der Körper oder die Seele der jungen Mutter noch zu unreif zum Austragen ihres Kindes ist – dazu muss die Schwangere nicht zwangsläufig jung an Jahren sein..

 

Embryopathische Indikation

Die Embryopathische Indikation ist auch bekannt als Abtreibung auf Grund einer neg. Pränataldiagnostik. Mit anderen Worten: es handelt sich dabei um einen

Schwangerschaftsabbruch, weil es Anzeichen dafür gibt, dass das Kind mit psychischen oder körperlichen Gebrechen auf die Welt kommen wird. 

 

Obwohl die Fristen-Indikationen-Regelung seit ihrem Inkrafttreten 1975 nicht mehr verändert worden ist, hat die Diskussion über die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches nichts an Aktualität eingebüßt. Dies beweisen die Bestrebungen, eine Änderung der embryopathischen Indikation vorzunehmen, die einen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, wenn die Gefahr besteht, dass das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt ist. Diese Bestimmung hat in Österreich bisher nur wenig Aufmerksamkeit erfahren und wurde in der Auseinandersetzung um ihre Novellierung unzutreffender weise als Regelung mit eindeutig nationalsozialistischem Gedankengut qualifiziert. Anhand der geschichtlichen Entwicklung der embryopathischen Indikation und ihrer Behandlung im geltenden Recht soll aus feministischer Perspektive gezeigt werden, dass sich der ideengeschichtliche Hintergrund und auch der konkrete Regelungsinhalt dieser Norm von auf den ersten Blick vielleicht ähnlich wirkenden nationalsozialistischen Bestimmungen unterscheidet.

 

Partial-birth-abortion

 

Das außerhalb des Mutterleibes lebensfähige Kind wird gezielt bewußt – straffrei – im Mutterleib getötet, bevor sein Leichnam auf die Welt geholt wird.

 

Ein Kind, das zuerst lebend geboren wird, um anschließend getötet zu werden – diese Reihenfolge der Handlungsweise gilt weltweit weitestgehend strafrechtlich betrachtet als Mord.

 

Ausnahme: die Kindesmutter tötet selbst ihr neugeborenes Kind unmittelbar nach der Geburt. Dafür wird ihr ein strafrechtlicher Freiraum zugebilligt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Abtreibung.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Partial-Birth_Abortion_Ban_Act

http://www.die-neue-ordnung.de/Nr12005/MS.html

http://www.bv-lebensrecht.de/index.php?anz_ab=511&anz_anzahl=10&p=2

http://www.nrlc.org/abortion/pba/

http://www.priestsforlife.org/partialbirth.html

www.abortionfacts.com/partial_birth/partial_birth.asp  www.abortionfacts.com

 

Pränataldiagnostik

Am 12. Mai 2006 fand an der Universität Wien neben dem Symposium, der Buchpräsentation Zwischen Hoffen und Bangen von Andrea Strachota (  ISBN-13: 978-3938304259) und einem Podiumsgespräch zum Thema Pränataldiagnostik auch die Präsentation der österreichweiten Netzwerkorganisation mit dem Namen "Netzwerk Pränataldiagnostik" statt.

Ziel der österr. "Netzwerk Pränataldiagnostik" ist eine kritische Auseinandersetzung und Bewusstseinsbildung.

 

Ausgangslage des Netzwerk Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik (PND) ist in den letzten Jahren zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Schwangerenvorsorge geworden. Sie erweckt den Anschein der Kontrolierbarkeit von Schwangerschaft und Geburt, der Machbarkeit "gesunder" KInder sowie der Vermeidbarkeit von Krankheiten und Behinderungen.

Die meisten Krankheiten und Behinderungen sind jedoch weder diagnostizier- noch Therapierbar - ein positiver Befund führt fast immer zum Abbruch der Schwangerschaft, wenn die diagnostizierte Krankheit oder Behinderug als schwerwiegend gilt und keine (sichere) Therapiemöglichkeit besteht.

Vielfach wird erwartet, die Angebote von PND in Anspruch zu nehmen. Werdende Eltern, die trotz des sozialen Drucks diese Erwartungen nicht erfüllen, gelten zunehmend als verantwortungslos. Der individuele Wunsch nach einem gesunden bzw nicht behinderten Kind wird zunehmend häufiger zur sozialen Pflicht.

 PND 

bewirkt eine nur bedingte Annahme von Kindern

dient der Selektion von gesunden und genetisch defekten Menschen

und wird von (über-) lebenden behinderten Menschen als extentielle Bedrohung ihrer Identität und Lebensrechte empfunden.

Im Allgemeinen besteht auf individueller und gesellschaftlicher Ebene ein mangelhaftes Bewußtsein über die Problemlagen und Folgewirkungen von PND.

 

Ziele des Netzwerkes

Ø  Aufzeigen von Spannungsfeldern und Widersprüchen der PND in Zusammenhang mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Interessen

Ø  Thematisierung der selektiven Aspekte der PND und der individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen

Ø  Sichtbarmachung der Konsequenzen von PND wie Veränderung des Schwangerschaftserlebens

Ø  Veränderung in der Mutter/Eltern - Kind- Beziehung

Ø  "Pflicht" zum "gesunden" Kind

Ø  Individualisierung der Gesellschaftlichen Verantwortung in Bezug auf die Entscheidung über Leben und Tod eines möglicherweise behinderten Kindes

Ø  erarbeitung politischer und ethischer Standpunkte zur PND

Ø  Mobilisierung und Unterstützung möglicher Bündnispartner (z.B. GynäkologInnen, PolitikerInnen, JournalistInnen, Selbsthilfegruppen ec.) zur Anregung eines interdisziplinären und öffentlichen Diskussionsprozesses

Ø  Einflussnahme auf politische Haltungen und Gesetzgebung

Ø  kritisch - konstruktiver Austausch mit Institutionen und Personen, die in diesem Bereich tätig sind

Ø  Entwicklung von Alternativen zur medizinschen Schwangerschaftsvorsorge

Ø  Zusammenarbeit und Austausch der Beratungsstellen, welche zum Thema zB psychosoziale Beratung anbieten

 

 

Stärken eines Netzwerkes

In einem Netzwerk arbeiten Organisationen und Personen zusammen, um durch Konzentration von Ressourcen Synergieeffekte zu erreichen:

Ø  Austausch und Kontaktpflege

Ø  Meinungsbildung, Auseinandersetzung und kollegiale Qualifizierung

Ø  gegenseitige Stärkung und Solidarisierung

Ø  gemeinsame Arbeit an Veränderungen

Ø  Die im Netzwerk diskutierten Ergebnisse werden in die Instutionen und Gruppen, aus denen die Mitglieder kommen, zurückgetragen.

 

Strukturen im Netzwerk

Ø  Arbeitsgruppen

Ø  Veranstatungen und Fortbildungen

Ø  Rundbriefe

Ø  Veröffentlichungen

 

Initiatorinnen des Arbeitskreises zur Gründung einer österreichweiten Netzwerkorganisation "Netzwerk Pränataldiagnostik"

Aktion Leben Österreich www.aktionleben.at

 

Verein freier Hebammen  www.hebammenzentrum.at

Nanaya (Zentrum für Schwangerschaft, Geburt und Leben mit Kindern) www.nanaya.at

 

Petra Hainz : Hier ist Ihre Geschichte über Ihren Sohn Emil: www.anencephalie-info.org/emil.htm Sie leitet dzt auch die Wiener Selbsthilfegruppe des Verein Regenbogen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.glueckloseschwangerschaft.at

 

Susanne Haslinger www.dielebenshilfe.at

 

Sissy Hiesmayr, Sozialpädagogin

 

Mag. Iris Reigl (Akademische Heilpädagogin, Supervisorin)

 

Dr. Andrea Strachota (Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien) http://institut.erz.univie.ac.at/home/

 

Über die österr. Pro-life-Bewegung

Aus einem e-mail an mich:

danke Frau Tegentthoff, das haben Sie wirklich gut geschrieben, habe Ihr Mail an Ärzte und Priester weitergeleitet

weiters noch ein paar Angaben zum  letzten Protokoll:

es gibt in Österreich keine "Pro – Life – Bewegung", sondern ein Netzwerk eigenständiger Gruppen, die wichtigsten (und deren Leiter) aus meiner Sicht sind:

MFG Andreas Kirchmair

 

 

Bedrängte Abtreibungsgegner

nachzulesen in derStandart, Seite 12  vom Mittwoch, 28.Nov.2007:

Lebensschützer über Video empört; 2008 keine Schutzzonen

Ein Bericht von Irene Brickner

Wien – Radikale Abtreibungsgegner, die vor Ambulatorien für Schwangerenhilfe Frauen ansprechen, sehen sich selbst bedrängt: Das sagen zumindest Human-Life-International-(HLI)-Aktivisten, die seit mehreren Jahren das Gynmed-Ambulatorium in der Wiener Mariahilfer Strasse belagern.

Auf einem Videofilm, der am Dienstag auf der in Moldawien betriebenen Homepage www.gloria.tv von Gloria TV im Internet verbreitet wurde, ist laut Tonspur-Sprecherin dokumentiert, wie “Lebensschützer von bezahlten Angriffstrupps sexuell missbraucht, mit brutalem Psychoterror traktiert und gedemütigt” werden. Der aus vielen Einzelszenen bestehende Streifen zeigt zum Beispiel einen Mann in orangefarbenem T – Shirt, der einen anderen Mann – offenbar Abtreibungsgegner – an eine Hauswand drängt. Mit dem Unterkörper vollzieht der Oragngefarbene dabei rythmische Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen. Eine weitere Szene zeigt eine blonde Frau – wohl eine HLI – Aktivistin – der ein Orangegekleideter einen länglichen Gegenstand in Schritthöhe an die Hose halt. “Er imitiert eine Vergewaltigun g und stöhnt dabei laut”, heißt es dazu auf der Videotonspur: Für den salzburger Weibischof Andreas Laun eine “derat heftige Szene, dass ich eine rechtliche Überprüfung anrege” – wie er zum STANDART sagte.

Gynmed – Betreiber Christian Fiala sagt, das Video sei “offensichtlich manipuliert” und stelle “einen verzweifelten Versuch religiöser Fanatiker dar, die Tatsachen auf den Kopf zu stellen”. Wahr sei vielmehr, “dass die HLI – Aktivisten ungehindert Frauen belästigen können, die sich eine legalen medizinischen Behandlung unterziehen”. Als Gegenwehr habe er daher “Schauspieler engagiert, um die Abtreibungsgegner von ihrem Tun abzuhalten”.

Ihr Tun werden diese auch 2008 fortsetzen können. Nach langen Verhandlungen mit der ÖVP sei die Einführung von Schutzzonen im Entwurf zum neuen Sicherheitspolizeigesetz “nicht vorgesehen”, sagte SP – Sprecherin Gabriele Heinisch-Hosek zum Standart.

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Meine Sicht zu diesem Thema: die HLI`ler beten nicht nur, denn das wäre in der Christenheit ein stilles Gebet zwischen der eigenen Seele und Gott – an einem heiligen Ort wie eine Kirche oder dem eigenen Heim. Oder aber man Betet einzeln oder in der Gruppe laut gesprochene Gebete wie z.B. das Vater unser der Du…

In der Wahl des Ortes, wo man betet, kann man genauso seinen eigenen Protest anbringen wie mit der Tatsache, das die HLI´ler Bilder mitbringen und diese für Ihr Anliegen reden lassen.

Was genau HLI bezweckt, weiß ich nicht, denn Sie treten nur für das Überleben möglichst vieler ungeborener Kinder ein. Sie geben keinen gleichstarken Einsatz für das repsekt- und würdevolle behandeln der Kinderleichen nach einem Schwangerschaftsabbruch im Sinne der Aktion “Allen Menschen ein Grab”.

HLI´ler geben keinen gleichstarken Einsatz dafür, das Kinderleichen selbstverständlich durch Familienmitglieder und selbstverständlich im Beisein der Angehörigen beerdigt gehören – erst recht, wenn diese dank reiflicher Überlegungen im Zuge eines Schwangerschaftsabbruches haben sterben müssen.

 

Ich persönlich bin der Ansicht: Jede Frau hat ihre Gründe, warum sie einem Termin ausmacht – warum Sie zu dem Termin hingeht, um Ihr ungeborenes Kind töten zu lassen, pardon: warum Sie ihre Schwangerschaft abbrechen lassen wird. Die Frauen müssen ihre Entscheidungen hier auf Erden meinem Verständnis nach niemanden erklären und sie müssen aus meiner Sicht sich auch nicht hier auf Erden gegenüber Dritten rechtfertigen. Jede Entscheidung ist eine Entscheidung zwischen Mutter, Ihrem Kind und ihrem Gewissen. Ob, wie und wann die Kindesmutter dem Kindesvater mitteilt, von Ihm schwanger geworden zu sein, ob Sie bereit ist, sein Kind auszutragen....

 

Allerdings: auch bei mir ist der Eindruck angekommen, das sich tatsächlich ca 80% aller Frauen zum Abbruch Ihrer Schwangerschafts gezwungen fühlen dürften. Häufig genannte Gründe sind: Frauen – die Ihre Schwangerschaft abbrechen gehen - verfügen über keine eigene Wohnung. Dabei steht z.B. jedem Wiener ab seinem 16. Lebensjahr eine eigene Wohnung zu. Allerdings darum kümmern muss sich der junge Mensch schon selbst. Das Sozialreferat übernimmt bei Bedarf die Miete sowie die Existenzsicherung. Nicht viel – auf niedrigstem Niveau – gewiß, aber immerhin. Doch vielen ist das zuwenig oder grundsätzlich das falsche Angebot, das Sie ihrem Kind anbieten möchten.

 

Die Zunahme an Singlehaushalten ist aus meiner Sicht ein klares Zeichen dafür, das zunehmend mehr Frauen begreifen, dass die eigene Wohnung die wichtigste Grundlage für das umsetzen der eigenen Entscheidungsfreiheit ist.

 

Zunehmend mehr Frauen sorgen sich um Ihre Schulische wie berufliche Ausbildung. Auch sind zunehmend mehr Frauen – mit und ohne Kinder – wenigstens teilweise berufstätig.

 

Es gibt bei Zwängen immer zwei Seiten: jene die Zwang ausüben – und jene, die sich zwingen lassen, also gerne in die Opferrolle hineingehen.

 

Frauen, die gerne in die Opferrolle hineingehen, bezeugen damit ja schon, dass Sie selbst noch nicht die Reife besitzt, für sich selbst ausreichend gut zu sorgen.

 

Für solche Frauen kann es durchaus angebrachter sein und als richtig empfunden werden, wenn Sie sich für den Abbruch Ihrer Schwangerschaft entscheiden – wobei selbstverständlich Verhüten oder das Einschränken der sexuellen Aktivitäten zur fruchtbaren Zeit die bessere Wahl wäre, sodass zukünftig keine neuerliche Schwangerschaft mehr entstehen kann.

 

Zu einem guten Umgang mit sich selbst und der eigenen Sexualität  hat die Aktion Regen www.aktionregen.at gute, kostengünstige Tipps parat.

 

Eine andere Problematik ist die Tatsache, das Frauen ob Ihrer Schwangerschaft und Mutterschaft noch immer Gesellschaftlich benachteiligt werden. Leider wird weder die Zeit der Schwangerschaft noch die Mutterschaft zu den eigenen Kinder hin nicht mit einer Berufstätigkeit gleichgesetzt. Versorgen Frauen als Tages- und Kinderdorfmutter fremde Kinder – gilt das als Beruf. Ist das Versorgen von Kindern inhaltlich  nicht überall die gleiche Arbeit – der gleiche 24 Stundenjob?

 

Ein stillgeschwiegenes und durch abtreibungsbefürwortende Mediziner häufig verleugnetes Thema ist das Leiden nach dem Tod eines Kindes. Auch bei einem Schwangerschaftsabbruch ist nicht der Tod des Kindes das eigentlich Leid schaffende und seelisch krankmachende – sondern dieses herz- und respektlose Drumherum (die entwertende Sprache der Mediziner), insbesondere dieses nicht Anerkennen, das es sich hier um ein sterbendes Kind handelt – das es sich um ein verstorbenes Kind handelt, welches im Beisein der Angehörigen beerdigt gehört.

 

Dem nun folgenden Text habe ich folgendem Link entnommen http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Abtreibung.html Ich kann diesem Text sehr viel abgewinnen, obwohl ich mich grundsätzlich nicht zur Esoterikszene schublatisieren lasse:

 

Eine Sichtweise aus der Esoterik

"Bei einer Menschwerdung müssen sich Vater, Mutter und Kind auf einer seelischen Ebene einig werden. Solange du bangst und schwankst ist es sowohl für dich als auch für deinen Partner als auch für das werdende Kind außerordentlich schwer eigene Entscheidungen zu treffen. Denn siehe auch das Kind muss sich [auf einen Abbruch] vorbereiten. Es will Zeit haben sich zurückzuziehen und je mehr Klarheit du in dir entwickelst, um so leichter fällt es dem Embryo sich von deinem Körper zu lösen. Selten will ein Wesen sich in einer Mutter inkarnieren wenn es nicht erwünscht ist. [...]

Du lädst mit einer Abtreibung kein Karma auf dich. Deine Seele hat ein Mitspracherecht bei dieser Entscheidung." (aus: Hasselmann Varda und Frank Schmolke: Weisheit der Seele. Trancebotschaften über den Sinn  der Existenz. Goldmann 1995)

 

Das die Not in den Jungfamilien groß ist, zeigen auch folgende Zeitungsberichte auf:

 

Schrei nach Hilfe

aus www.krone.at vom 25.November 2007:

Babys, die standing schreien, Kleinkinder, die unaufhörlich weinen. Für eltern bedeutet das durchwachte Nächte voller Angst und Hilflosigkeit. Nerven liegen blank. Aggressionen können entstehen. Doch verzweifelten Eltern kann geholfen werden, z.B. auf der Schreiambulanz am Wiener Wilhelminen Spital. – ein Bericht von Ingrid Altermann.

Der kleine Pavillion liegt versteckt in der rießigen Spitalanlage, die Kaiser Franz Joseph I. errichten ließ. Ein unauffälliges Schild weist den weg: SCHREIAMBULANZ. Hier werden wir vpn Prof. Dr. Andreas Lischka schon erwartet. Er öffnet die Tür zu dem farbenfroh eingerichteten Raum, der reichlich mit Bilderbüchern und Spielzeug bestückt ist. “Hier sollen Babys und Kleinkindern geholfen werden, die durch exzessives Schreien auffallen”, erklärt der Primar der Kinderklinik Glanzing. Aber auch Kinder, die Schlafstörungen haben, sich nicht riochtig füttern lassen oder sonst irgendwie auffällig sind, werden an der Schreiambulanz rund um die Uhr gemeinsam mit ihren Eltern betreut. Von Kinderfachärzten ebenso wie von Psychologen und Psychotherapeuten.

Dr. Christine Sonn – Rankl ist eine von ihnen. Und die engagierte Therapeutin erzählt aus der Praxis: Von Frauen, die keinen Blickkontakt mit ihrem Baby aufbauen können. Von Müttern, die ihre Kinder nicht richtig halten können – es mit der eigenen Körpersprache unbewußt ablehnen.

Sie erzählt aber auch von Eltern, die die Nerven verlieren. Die sich in einer Gewalt-Spirale bewegen. “Das sind meist Menschen, die in der eigenen Kindheit Gewalt erleben mussten.” Für die Gewalt etwas “Alltägliches” ist. “Da muss man behutsam, aber mi taller Konsequenz vorgehen”, erfahren wir von Prof. Lischka, der mit Leib und Seele Kinderarzt ist. Dessen eigene Mama schon in Glanzing ordiniert hat. Und auch die Tochter ist dieser Zunft bereits beigetreten.

Die Schreiambulanz hat der Wiener Mediziner vor einigen Jahren gegründet. Aber auch eine andere Einrichtung haben wir dem engagierten Arzt zu verdanken: das Babynest.

Über einen unauffälligen Zugang am Flötzersteig, gleich neben dem Eingang zum Ambulatorium, können verzweifelte Mütter völlig anonym ihr Neugeborenes über eine Klappe in ein geheiztes Bettchen legen, das mit der Intensivstation rund um die Uhr verbunden ist. Dort geht dann der Alarm los, und das Baby kann sofort versorgt werden.

17 Frauen haben von dieser humane Einrichtung bereits Gebrauch gemacht.

Für 17 kleine Erdenbürger was das Babynest im Wiener Wilhelminenspital somit die einzige Chance auf einen Start ins Leben.

Kontaktdaten:

Psychosomatische Ambulanz: oRunCMD('call','1',null,0);return skype_tb_stopEvents();" onmouseout="javascript:skype_tb_imgOnOff(this,0,'1',false,16,'');" durex="989" context="0043 1 49150 – 2912" iamrtl="0">0043 1 49150 – 2912

Säuglingspsychosomatik Pavillion 5: Tel: 0043 1 491501920

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25. November 2007 www.krone.at

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

300.000 Misshandlungen

Jährlich werden in Österreich bis zu 300.000 Frauen misshandelt und etwa 5000 vergewaltigt. Die häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen. Eine von fünf Frauen ist laut Schätzungen von Gewalt durch männliche Verwandte, Freunde oder Bekannte betroffen. Die “Ärzte ihne Grenzen” fodern am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen verstärkte Hilfe für Verwaltigungsopfer und mehr Aufklärung.

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Dramatischer Anstieg der Jugenddelikte www.krone.at 25.November 2007

Anzeigen von 14- bis 18 jährigen wegen … Quelle: BMI

Körperverletzung 2001: 2305, 2006: 3873 = + 68%

Sachbeschädigung 2001: 1935, 2006: 3590 = +86%

Einbruchsdiebstahl 2001: 1329, 2006: 3008 = + 126%

Raufhandel 2001: 470, 2006: 1047 = +123%

Gefährliche Drohung 2001: 479, 2006: 833 = +74%

Raub 2006: 145, 2006: 623 = +305%

Schwere Körperverletzung: 2001 249, 2006: 448 = +80%

Schwerer Raub 2001: 89, 2006: 292 = +228%

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Zeitgleich wird zunehmend häufiger darüber berichtet, das Minderjährige zunehmend häufiger alkoholisiert angetroffen werden (Komasaufen, Gefühle betäuben)

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Das es unserer Gesellschaft zunehmend schlechter zu gehen scheint, ist die Zunahme an Arbeitsplätzen – mit Gehältern, von denen keiner mehr Leben kann.

 

Es sagt sich so leicht

Durch die Summe seiner Gedanken, Handlungen und Worte schafft sich der Mensch sein Schicksal selbst. Bis zu einem gewissen teil mag das stimmen.

Doch im beruflichen wie privaten Alltag – das erlebt jeder - spielen andere Dinge mit.

Mit sehr viel Selbstverständnis gehen wir davon aus, das jeder Mensch grundsätzlich die freie Wahl hat – doch gleichzeitig gestehen wir diese dem eigenen Kind, dem eigenen Partner, dem eigenen Chef und Arbeitskollegen selten zu.

Diverse Untersuchungsergebnisse haben gezeigt: Viele  unserer Entscheidungen begründen sich entweder auf Angst, Hab- und Machtgier oder Liebe - mit den entsprechenden (nicht immer willkommen geheißenen) Konsequenzen.

Immer wieder sind wir auch Opfer, weil andere über uns Entscheidungen treffen.

Ab und an können wir bewusst selbstbestimmt entscheiden, auch in der Tatsache der Entscheidung, ob und in welcher Form wir reagieren wollen.

Das Ärzte beiderlei Geschlechtes so massiv gegen das Beerdigung von Kinderleichen z.B. nach einem Schwangerschaftsabbruch sind, hat viel mit der eigenen Angst zu tun, denn das zuerkennen eines Begräbnisses und Grabes beinhaltet die Wahrnehmung und macht eine Tatsache sichtbar: hier ist (d)ein Kind gestorben. Noch klarer ausgesprochen: hier ist ein Kind durch die Hand eines Arztes gestorben. Wo bei klar gesagt werden muss: es hat nicht nur die Frau den freien Willen – einem Eingriff zuzustimmen (in Auftrag zu geben) – sondern auch Ärzte unterliegen dem freien Willen, z.B. einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen oder aber auch nicht. Manche Ärzte beschränken ihr Tun damit, das Sie grundsätzlöich Abtreibungen vornehmen – aber eben nur bis zur  … Schwangerschaftswoche.

 

Doch wie frei ist dieser freie Wille?

Doch: wie frei ist dieser freie Wille bei den Frauen?

 

Wie frei ist der Wille bei den durchführenden Ärzten?

 

Laut der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung bedeutet Reproduktionsgesundheit, dass die Betreffenden ein befriedigendes und sicheres Sexualleben führen und die Möglichkeit haben, sich zu reproduzieren, sowie die Freiheit zu entscheiden, wann und wie oft sie dies tun.

Sie umfasst auch Sexualgesundheit, deren Zweck die Verbesserung des Lebens und persönlicher Bindungen und nicht nur Beratung und Versorgung in Bezug auf reproduktionsmedizinische und sexuell übertragbare Krankheiten ist  (Kairo, 1994, Absatz 7.2).
Siehe WHO Reproductive Health and Research http://www.who.int/reproductive-health/index.htm

Entnommen der Gesundheit-EU, dem Portal der Europäischen Union zur öffentlichen Gesundheit. Hier ist der Link dazu: http://ec.europa.eu/health/ph_information/dissemination/diseases/reproductive_de.htm

 

 

Auch die folgenden Themen zeigen auf, wie kalt ist unsere Gesellschaft  ist:

 

Hilfeschreie lassen außenstehende kalt

www.krone.at 24.11.2007: Fremde Hilfeschreie lassen jeden 2. Österreicher kalt!

Jeden zweiten Österreicher lassen Hilfeschreie au seiner fremden Wohnung kalt – so das Ergebnis einer Studie. In Sachen Zivilcourage herrscht hierzulande eine Riesenkluft zwischen Theorie und Praxis!

10.999 Österreicher hat das Meinungsforschungsinstitut IMAS zum Thema Zivilcourage befragt. Ergebnis: Zwischen Theorie und Praxis herrscht eine Riesenkluft. 85% der Befragten sind überzeugt, dass ein sexuell belästigten Frau geholfen werden muss. Tatsächlich eingreifen würden aber nur 69. Während jeder Zweite angibt, dass man bei einer politischen Veranstaltung seine Meinung vertreten soll – so handeln würde nur jeder Dritte.

 

Mehr Drogentote: Opfer werden immer jünger

Sucht beinhaltet immer die Sehnsucht. Ein Süchtiger ist der Ausdruck für erlebte fehlende emotioneller Wärme. Keiner hat ihm/ihr zugehört. Keiner hat ihn/sie in den Arm genommen, um Zuneigung auszudrücken. Keiner hat zu ihm/ihr gesagt “Du, ich vermisse Dich”. Keiner hat zu ihm/ ihr gesagt “Wie ist deine Meinung dazu?” Die meisten Süchtigen fühlen sich um ihrer selbst willen weder geliebt noch angenommen. Sucht ist Selbstmord auf Raten. Sucht beinhaltet auch die Sehnsucht nach der Antwort “Wann ist diese gefühlsmäßig wahrgenommene Hölle zu ende”?

 

Man möchte nur mehr schreien

Aus “Tag für Tag” von Marga Swoboda www.krone.at 24. Nov. 2007:

Ein Experte redet in Schachtelsätzen von Ressourcen, als ware Erdöl das Thema. Halt, Herr Doktor: Es geht um Menschen, und es geht um ein totes Kind.

Ein Bezirkshäuptling findet vor allem Schlimm, dass die entsetzlichen Misshandlungsfotos des kleinen Luca an die Öffentlichkeit greaten sind. Die Fotos könnten nämlich – bitte alle herhören – die Fotos könnten zu Verwirrung führen!

Ja, das tun sie. Und mehr noch. Sie entsetzen, und sie machen unendlich traurig und wütend. Auch wenn auf den Fotos nur die Augen von Luca zu sehen wären und nicht seine Misshandlungen: Wie kann ein Arzt, ein Jugendwohlfahrtsbeamter, eine Therapeutin oder eine Sozialhelferin, wie kann EIN MENSCH solche Augen voller Schmerz und Todesangst sehen und NICHTS tun. Außer eben feig die nötigsten “Bestimmungen” erfüllen.

Der “runde Tisch” nach der “ZiB 2” Donnerstagabend. Es sagte Moderator Hans Bürger, er glaube, auf der falschen Veranstaltung zu sein, wenn wieder alle unschuldig sind. Man hätte diesen Satz und noch viel Gröberes in den Fernseher hineinschreien wollen. Schreien, dass diese Experten und “Zuständigen” endlich aufhören mit ihrem unerträglichen feigen Experten – Vokabular. Samt der zuständigen Ministerin, die zwischen Mitleid und beleidigter Leberwurst den Spagat nicht schaffte. (“In Österreich ist es derzeit modern, Schuldige zu suchen!”)

Soll nach so einem Drama vielleicht alles vertuscht und zugedeckt bleiben?

Der wichtigste Satz kam von Kinderarzt Dr. Pollak: Man müsste dieses System beleuchten. Eine gedanken- und pietätlose Bemerkung ausgerechnet von einem Kinderpsychiater: Man dürfe das Kind nicht mit dem Bade ausgießen. Eh nicht, weil es ist schon tot. Ende

 

Immer wieder gibt es Menschen, die einen anderen Verurteilen, weil er /sie es gewagt hat, darüber zu schreiben/ berichten – und immer wieder werden jene Verurteilt, die einen Text abzudrucken erlaubt haben, die eine Ausstrahlung übers Fernsehen, Internet ec zugelassen haben. Diese Menschen werden verurteilt, weil sie die Chourage hatten, die Wahrheit darzustellen, in Worte zu fassen und zu bringen.

 

Wer macht am Tod eines Kindes sich schuldiger – jene Menschen, die es verurteilen, das  Journalisten darüber berichten und Medien die Aussendung/ Ausstrahlung zulassen und so in Cooperation darüber sichtbar, begreifbar, nachvollziehbar berichten – und zwar nicht nur über die Tatsache das hier ein Kind gestorben ist (dazu würde eine Todesanzeige reichen), sondern über die Tatsache, welche sichtbaren Misshandlungsspuren das Kind nachweislich  über einen langen Zeitraum aufgewiesen hat – von den unsichtbaren, den seelischen Misshandlungsspuren ganz zu schweigen. Und das dieses Kind trotzdem keinen Schutz für sein Überleben erhalten hat! Im Fall von Luca waren mehrere Kliniken und noch mehr Ärzte invollviert, solange Luca noch lebte! Die Gesellschaft hat so vielen der eingebundenen Menschen die Ausbildung am Gymnasium und der Universität bezahlt – und ganz offensichtlich bei diesen Menschen auf die gesunde Ausbildung von Herz, Hirn,  Charakter und Moralempfinden vergessen. Couragiert sind jene Journalisten, welche sich getrauen darüber zu berichten – und das Gegenteil von chouragiert sind jene Ärzte, die ein zahnloses Jugendamt informiert haben und zudem den Eltern das schutz- und wehrlose sowie sichtbar misshandelte Kind mehrfach wieder anvertraut haben. Zunehmend sichtbarer wird dabei: vielen  Ärzten darf man nicht vertrauen, sie haben das Vertrauen von – in der Regel schutz- und wehrlosen - Patienten nicht verdient.

 

Wer sollte angeklagt werden: jene Ärzte, welche den misshandelnden Eltern das Kind wieder und wieder anvertraut haben – obwohl das Kind alle Symtome eines Misshandelten Kindes aufwies? Warum haben Ärzte “nur” das zahnlose Jugendamt – und nicht sofort den Staatsanwalt und  die Polizei eingeschaltet? Können diese Ärzte – welche den Eid abgeleistet haben “Leben zu retten” – noch ruhig schlafen?

 

Mich macht es betroffen – das zunehmend offensichtlicher wird, das Klinikleitungen aus wirtschaftlichen Interessen (zumindest wird es so begründet) die Bedürfnisse der forschenden Ärzte genauso unter einen Hut bringen wollen/ sollen wie das moralische und gesellschaftliche Selbstverständnis, das alle (Kinder-) leichen selbstverständlich im Beisein der Angehörigen zu beerdigen sind , angefangen von der IVF befruchteten Eizelle, welche nicht zur Austragung durch die (genetische, menschliche Leih- oder Adoptiv-) Mutter kommt.

 

In Wien wird die Totenbeschauung ab der 6. Schwangerschaftswoche = ab Scheitel- Steißbeinlänge von 120 mm durchgeführt, allerdings werden Kinderleichen nach medizinischen Eingriffen in Wien (noch) keiner Totenbeschauung zugeführt. Mehr dazu im Schwangerschaftsratgeber Sternenkind.info – Band 1.

 

Abtreibung & Suizid

Studie belegt: die Suizidrate bei Frauen nach einer Abtreibung ist am höchsten
Springfield, IL (Nov. 29, 2005) - Verglichen mit Frauen, die im letzten Jahr nicht schwanger waren, ist die Todesrate durch Suizid, Unfälle und Mord bei Frauen, die im letzten Jahr abgetrieben haben, 248% höher. Dies zeigt eine während 13 Jahren bei der gesamten Bevölkerung von Finnland durchgeführte Studie.
Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass die Zunahme der Todesrate vorwiegend auf Suizide zurück zu führen ist. Die Suizidrate bei Frauen, die abgetrieben haben, ist sechsmal höher als bei Frauen, die eine Geburt hatten und doppelt so hoch wie bei Frauen die eine Fehlgeburt hatten. Die Abtreibung und Suizid epidemiologische Studie welche im "European Journal of Public Health" erschienen ist, wurde von Finnlands "National Research and Development Center for Welfare and Health" geleitet. Die Forschung benutzte dazu die Daten aller Todesfälle von 1987 - 2000 in Finnland bei Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis 49).

David Reardon, der Leiter der Studie stellt fest: „Frauen, die abtreiben wollen, sollten darüber informiert werden, dass Abtreibung zu massiven physischen und psychischen Gesundheitsstörungen führen kann und dass sie der vielen psychischen und physischen Gesundheitsvorteile einer Geburt beraubt werden.”  Entnommen ist das Thema “Abtreibung & Suizid” dem folgenden Link: http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/suizidrate_frauen_abtreibung.php

 

Liebe den Nächsten wie Dich selbst

Sich selbst zu lieben und zu akzeptieren mit all seinen Fehlern ist zunehmend weniger Menschen möglich. Sie verweigern sich selbst die Nahrungsaufnahme oder das Behalten von eingenommener Nahrung. Auch das ist eine Form persönlicher Lebensverweigerung, Ausdruck von Selbsthass – häufig weil als Kind ungeliebt, vernachlässigt, seelisch – emotinonell und oder sexuell missbracht oder weil ein Kind starb - z.B. im Auftrag der Mutter – wie ein Schwangerschaftsabbruch ja immer hingestellt wird, obwohl inhaltlich das in über 80% der Fälle nicht der wirklichen Wahrheit entspricht! Dazu ein Text von folgendem Link:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/magersucht_aid_144506.html

Magersucht: Zwanghafte Selbstkontrolle

Bulimie: Essen bis zum Erbrechen

 

Jeder zehnte Patient stirbt

Anorexia nervosa ist die psychische Erkrankung mit dem höchsten Sterberisiko. In der Gesellschaft gilt Magersucht trotzdem noch immer als Randphänomen.

 

Schönheitsideal mit hohem Sterberisiko Essstörungen gehören zu den am meisten unterschätzten Gesundheitsproblemen. Das gilt besonders für die Magersucht (Anorexia nervosa). Denn das zwanghafte Hungern birgt die höchste Gefahr, an der Krankheit und ihren Folgen zu sterben: Etwa zehn bis 15 Prozent der Patienten überleben ihre Magersucht nicht. Für 41 Prozent der Betroffenen sind Infektionen die Todesursache, rund 25 Prozent erliegen Herz-Kreislauf-Problemen und 17 Prozent begehen Selbstmord. Das Risiko zu sterben besteht gleichmäßig über den gesamten Krankheitsverlauf, der im Durchschnitt etwa 15 Jahre beträgt. Diese Zahlen nannte Stefan Zipfel von der Universitätsklinik Tübingen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen (DGESS) in Prien am Chiemsee.

 

Auch andere Daten, die die Experten für Essstörungen auf der Tagung nannten, sind erschreckend. So zeigt heute fast jedes dritte Mädchen zwischen elf und 17 Jahren ein auffälliges Essverhalten. Aber auch Männer sind nicht gefeit vor dem Wunsch, extrem dünn zu sein. Ihr Anteil liegt bei etwa zehn Prozent, sagte Gesellschaftspräsident Manfred Fichter von der Klinik Roseneck in Prien.

 

Hoffnung in neue Therapieansätze

Das typische Symptom einer Magersucht ist eine gestörte Wahrnehmung der eigenen Figur: Betroffene empfinden sich trotz deutlicher Abmagerung als zu dick. Sie versuchen daher mit allen Mitteln, weiter Gewicht zu verlieren, vor allem durch eingeschränkte Nahrungsaufnahme, aber auch mit übermäßiger sportlicher Aktivität, selbst ausgelöstem Erbrechen oder durch die Einnahme von Medikamenten. Typische Nebenwirkungen seien trockene Haut, Haarausfall, Veränderungen im Hormonhaushalt, Nieren- und Magen-Darm-Probleme, ein Absinken des Blutdrucks und Herzrhythmusstörungen. Hinzu kommen psychische Störungen wie Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen.

Magersüchtige Patienten, die eine Therapie beginnen, werden nach einer in Richtlinien definierten Psychotherapie behandelt. Allerdings können bisher nur zwischen 30 und 50 Prozent der Kranken vollständig geheilt werden. 20 Prozent der Betroffenen entwickeln eine chronische Form der Magersucht. Die Rückfallquote ist hoch.

Eine bundesweite Studie, die im Sommer an neun Universitätskliniken angelaufen ist, soll daher herausfinden, wie magersüchtigen Frauen besser geholfen werden kann – mit der konventionellen Standardtherapie oder zwei neuen, spezielle entwickelten Ansätzen. Zielgröße ist die Veränderung des Gewichts während einer einjährigen Behandlung. pap/Ärztezeitung

 

Wenn der Ehemann zum tödlichen Feind wird – stoppt Häusliche Gewalt!

“…die letzte Hoffnung in meinem Leben sind meine Anwältin und der Schutz des deutschen Staates.” Das war eine der letzten Tagebucheintragungen, bevor die zweifache Mutter Suzana L. von ihrem Ex-Mann in der Öffentlichkeit am Stuttgarter Flughafen hingerichtet wurde. Sie war auf dem Weg zu ihren Kindern. Berichtet Terre des Femmes (Menschenrechte für die Frau) www.frauenrechte.de in Ihrem Rundschreiben vom 17.9.2007.

 

Jeden Tag leiden und sterben seelisch wie körperlich Familienangehörige durch die Hände eines Partners oder im Auftrage der Partnerin. Viele Frauen werden als Kinder im Elternhaus und später von ihrem Partner erniedrigt, gedemütigt oder misshandelt. Häusliche Gewalt gegenüber Frauen und Kindern – und die tiefsitzende Angst der Männer vor Frauen - ist ein Thema, dass in den Familien, vor Freunden und Bekannten, aber auch in der Öffentlichkeit immer noch gerne totgeschwiegen wird, auch wenn es inzwischen fast an jeder Ecke ein Frauen- und/oder Mutter – Kind - Haus, Kinderschutzzentren, Beratungsstellen und das Gewaltschutzgesetz bzw das Wegweiserecht gibt, so sind wir noch lange nicht am Ziel des friedlichen miteinanders.

 

Über die Ängste der Männer zu reden bzw schreiben wage ich als Frau. Wir Frauen empfangen Kinder und tragen Sie auf eigenen Wunsch aus – oder eben nicht aus. Viele Männer sagen ehrlich, das sie darauf neidig sind oder sie begegnen der Tatsache mit Ohnmacht, weil Ihnen die Abhängigkeit und ihr Angewiesen sein sicht- und spürbar wird. Bei einer Scheidung/Trennung der Partnerschaft  erhalten wir Frauen zumeist die Kinder zugesprochen (der Mann hat das Gefühl, ihm wird was weggenommen).

 

Männer befürchten, wenn Frauen auch noch eine Anerkennung als Beruf, damit verbunden ein Gehalt, eigenständige Kranken- Unfall- Urlaubs- und Pensionsversicherungszeit zugestanden wird für die Tatsache, das Sie für ein paar Jahre beruflich aussteigt oder kürzer treten, um ihren Körper für gemeinsame Kinder 9 Monate (und länger, wenn man die Stillzeit dazuzählt) zur Verfügung stellt , dann würde im Machtgefüge sich viel Verändern.

 

Was wäre, wenn für die Betreuung der eigenen Kindern bis zu dessen Selbsterhaltungsfähigkeit als durch die Gesellschaft wertgeschätzt bezahlter Beruf anerkannt werden würde – in Verbindung mit dem Besuch von verpflichtender Elternschulungen – und zwar als Fortbildungschance für Männer als auch Frauen.

 

Wäre dann endlich die Basis hergestellt für Frieden, Glück, erfüllter Liebe, bestmöglicher wechselseitiger Förderung in den Familien? Wie denken Sie darüber?

 

Noch sind wir als Gesellschaft nicht so weit – vielleicht gelangen wir auch niemals zu dieser reifen Einstellung.

 

Noch müssen wir uns damit auseinander setzen, das Frauen ehrenamtlich die Hausarbeit- und das Kinder aufziehen übernehmen sollen – ebenso ist es immer noch nicht gesellschaftlich selbstverständlich Mädchen als auch Frauen geschlechtsspezifisch und um ihrer selbst willen und der Ihnen innewohnenden Talente zu fördern und Sie um Ihretwegen gutzuheißen.

 

Ebenso ist es selbstverständlich Frauen männliches Denken aufzuzwingen, männliche Lösungsstrategien als die einzig richtige Wahl darzustellen (nur wenn Frauen sich männlich kleiden, verhalten und Probleme auf männliche Art und Weise lösen, erhalten sie den gleichen Gehalt wie ein Mann und erhalten sie die gleiche beruflichen Förderungen wie ein Mann. Frauen beruflich immer noch schlechter zu bezahlen – und das nicht nur in typischen Frauenberufen – ist noch immer üblich.

 

Museum zum Thema Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

Das Angaben zu Folge weltweit erste Museum zum Thema “Verhütung und Schwangerschaftsabbruch”, Mariahilfer Gürtel 37/1. Stock, A 1150 Wien
info@muvs.org, Öffnungszeiten dzt Mi bis So 14:00 - 18:00 Uhr, www.muvs.at versucht diesen uralten Konflikt zwischen Männern und Frauen auf seine ganz spezifische Art und Weise darzustellen, denn nachweisbar ist: die meisten Frauen können nicht ohne Männer und die meisten Männer können nicht ohne Frauen.

 

PAS - Post Abortions Syndrom betrifft nicht nur Frauen nach einer Abtreibung

Jährlich sterben tausende Kinder durch Abtreibung. 1% der betroffenen Frauen entwickeln über die normale Trauerreaktionen drüber hinaus krankhafte Reaktionen, welche u.U. lebenslänglich anhalten. Diese Mütter leiden am PAS  = Post Abortions Syndrom oder am PASS = Post Abortion Stress Syndrom.

So werden die patologischen seelischen und körperlichen Spätfolgen nach einer Abtreibung genannt.

 

Auch Väter leiden – zumeist stumm und sich selbst zerstörend. 

Die vielen Gesichter des PAS/PASS in Folge eines Abtreibungstrauma ( = insbesondere, wenn Mädchen und Frauen zu einer Abtreibung "überredet", "gezwungen" wurden - wenn Mädchen und Frauen sich nicht selbstbestimmt für die Abtreibung ihres Kindes sich entschieden haben) Auch Väter und Großeltern sowie überlebende oder nachfolgende Geschwister leiden – das wird z.B. bei Aufstellungen nachweisbar und sichtbar.

 

körperliche Folgeerscheinungen:

Frühkomplikationen:

Ø  Verletzungen und Schädigung der Gebärmutter, der Mutterbänder, der Vagina ec. sowie Infektionen und ihre Folgen wie Fieber, Entzündungen, Verwachsungen …

 

Spätkomplikationen:

Ø  Menstruationsstörungen, körperliche und seelisch bedingte Unfruchtbarkeit, Probleme unterschiedlichster Natur bei späteren – gewollten oder ungewollten – Schwangerschaften, erhebliche Steigerung der Neigung zu Fehl- und Frühgeburten, erhöhte Säuglingssterblichkeit, erhöhte Rate an Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften.

 

Psychosomatische Folgen:

Ø  Menstruationsprobleme

Ø  Funktionelle Unterleibsschmerzen, das sind Schmerzen ohne medizinisch erkennbare Ursachen

Ø  Probleme im gesamten Partnerschaftlichen und sexuellen Bereich

Ø  Migräne, Alpträume, Todessehnsucht, Ein- und Durchschlafstörungen

 

seelische Folgeerscheinungen:

Ø  unkontrollierbare Weinausbrüche, weil die Seele trauern will (siehe auch www.stop-trigger.info.ms) oder sich die Betroffene massivste (selbstzerstörerische) Selbstvorwürfe macht

Ø  Selbstzerstörung, von Flüchten in die Suchtszene oder in Schizophrenie, Borderlinepersönlichkeiten, sich selbst kasteien oder schneiden/ ritzen bis hin zum Selbstmord

Ø  Betäuben von Gefühlen der Trauer, Wut, des seelisch- und körperlich fühlbaren Schmerzes, des Selbsthasses

Ø  Depressionen oder Hyperaktivität (Flucht- und Verdrängungsmechanismen)

Ø  Inneres sterben und nur mehr nach außen - wie ein Roboter - funktionieren
Gefühl von zerstörtem Selbstwert und zerstörter Eigen- und Nächstenliebe (ich habe nicht das Recht darauf, das mich noch jemals ein Mann anschaut bzw mich attraktiv findet und mich mag)

Ø  zerstörte/ gestörte Verbindung zum Schöpfer des Universums

Ø  zwanghafte Wiederbelebung der Abtreibung (in der Realität und/oder in Träumen)

Ø  zwanghafte reale Wiederholung von schwanger werden und abtreiben
erneute Schwangerschaft als "Ersatz"

Ø  Sehnsucht, geschehene Schwangerschaftsunterbrechung wieder Rückgängig machen zu wollen

Ø  Wut und Hass gegen alles Männliche, den Vater, Partner, Arzt ec - bis hin zur lebenslänglichen Partnerschaftsunfähigkeit

Ø  Focusierung auf andere Schwangere und Neugeborene (plötzlich sehe ich überall glückliche Schwangere und Eltern mit Kinderwägen. Der Anblick schmerzt und kann zu erneuten Weinausbrüchen führen.

Ø  Angst vor einer Bestrafung durch Gott (Niobe - Syndrom)

Ø  und noch vieles mehr ...

 

Krisenzeiten sind:

unmittelbar nach dem Eingriff

Ø  in den ersten Wochen und Monaten nach der Abtreibung

Ø  um den Geburts- und Todestag, ebenso bei anderen Familienfesten

Ø  die Folgeschaft und Geburt eines anderen Kindes bei einem selbst bzw im familiären Umfeld oder im Freundes- und Bekanntenkreis

Ø  nach einem Todesfall in der Familie, dem zufolge gesellschaftliche und familiäre Trauer erlaubt ist, der also offiziell beerdigt, begraben, offiziell betrauert werden darf - denn leider werden viele abgetriebene Kinder noch immer dem Organabfall zugeführt und mit diesem u.a. in unseren Müllverbrennungsanlagen entsorgt

Ø  wenn Betroffene bis zum Klimakterium bzw bis zu ihrem eigenen Abschiednehmen von dieser unserer Erde keinen inneren Frieden gefunden haben - werden diese Sichtbar durch erschreckende Verhaltensauffälligkeiten

 

Die Krisenzeiten bringen und bieten – zusammen mit dem Leidensdruck – sehr gute Chancen zur bewussten Aufarbeitung, wobei nur die Vielfalt der Hilfsangebote erfahrungsgemäß wirklich alles zu klären und auszuheilen hilft, sei es das Lesen von Berichten anderer Betroffener in Buchform oder im Internet, sei es das Zusammentreffen mit anderen Selbstbetroffenen bei einem speziellen Gottesdienst genau für diese Zielgruppe, seien es Gespräche in Selbsthilfegruppen, seien es fachliche Therapeutische Hilfestellung zB durch Aufstellungen, Tanztherapien, Gesprächstherapien…

 

Sinnvoll erscheint – laut Betroffenen - die Verbindung von Angeboten der Selbsthilfegruppen, fachliche Therapien und Seelsorgerliche Betreuung. Wie lange der Prozeß der Verarbeitung dauert, hängt von der Reife der Seele, der Bereitschaft zur Konfrontation sowie der Bereitschaft, sich und anderen zu verzeihen ab.

 

Eine Betroffene schrieb mir:

ich bins (www.abtreibungsseite.de.vu ) wollte mich soeben nur für den eintrag bedanken und habe hier einmal ein wenig herumgestöbert. auch wollte ich noch sagen das PAS keine anerkannte krankheit ist in der psychologie, worauf ihr vielleicht noch hinweisen solltet!!
die frau ist spiegel ihrer umwelt. wird sich etwas an der umwelt ändern, so vielleicht auch das thema abtreibung.

letztens las ich einen spruch von George Bernard Shaw, ein anglo-irischer Schrifsteller, der auch einen Nobelpreis bekam (1856-1950):
"Wenn eine Frau durch sorgfältige Wahl ihres Gatten und ihrer Ernährung einen Bürger mit ausgebildeten Sinnen, gesunden Organen und einer guten Verdauung hervorbringen kann, sollte ihr für diesen natürlich dienst entschieden eine so große belohnung zugesichert werden, dass sie willens ist, ihn zu wiederholen."
erst wenn sich die umwelt ändert (siehe eurer einleitung) wird die abtreibungsfrage sich ändern.

Alles Liebe -Tina

 

Liebe Tina: Danke für deinen Besuch auf meiner Seite: PAS bzw PASS ist ein (vor allem im amerikanischen Raum) medizinisch anerkanntes Syndrom, für deren Behandlung keine (europäische) Krankenkasse aufkommt - ausgenommen in Einzelfällen, zB bei Sex. Mißbrauch mit anschließender SS und dessem Abbruch, wenn das ganze strafrechtlich zur Verurteilung kam...Doch gebe ich Dir in deiner Wahrnehmung recht: so wie sich weltweit viele Ärzte/ Menschen gegen eine Abtreibung aussprechen, sind eben diese auch dagegen, PAS zu diagnostizieren bzw der von einer abtreibung betroffenen Frau zu bestätigen, das Sie an PAS leidet, denn zwangsläufig müßte der Arzt die Frau einer Behandlung, einem Krankenstand ... zuzuführen. PASS - Betroffene bleibt die privat bezahlte Konsultation eines Trauerbegleiters, Psychologen, Psychotherapeuthen bzw Seelsorger.

Daher ist es gleichgültig, ob die Frau sich für das Austragen ihres Kindes sich entscheidet oder für das wegmachen - in beiden Fällen muß die Frau - in der Regel dauerhaft auf sich allein gestellt - mit den Folgen klar kommen, und zwar nicht nur moralisch, sondern auch wirtschaftlich, seelisch, körperlich...

 

Ganz allgemein tut sich unsere Gesellschaft schwer mit dem Thema Abschiednehmen/ Tod des Betreffenden bzw der Trauer der Hinterbliebenen - auch wenn z.B.(ungeborene) Babys aus anderen Gründen denn durch eine Abtreibung sterben.

 

Wir als Selbsthilfegruppe "Ich habe abgetrieben - und fiel in ein tiefes Loch" steuern an, Europaweit ökomenische bzw konfessionslose "Trauerveranstaltungen" mit Unterstützung durch (konfessionslose) TrauerbegleiterInnen, Seelsorgern, Selbstbetroffenen und Künstlern für Hinterbliebene anzubieten - denn "wer sich selbst hilft, dem hilft Gott" - und "Musik heilt Wunden".

 

Jeder Todesfall ist letztendlich eine Auseinandersetzung mit Gott...gleichgültig, ob wir irgendeiner Konfession angehören... gleichgültig, ob wir Gott gläubig unser Kind anvertrauen oder ob wir klagen "Gott, Du bist schuld - warum hast Du mir ... ein behindertes Kind anvertraut ... zugelassen, das mein Partner zum Säufer und Schläger wurde ... mein Partner mich im Stich gelassen hat ... ich durch die Abtreibung unsere Partnerschaft nicht retten konnte" ec.

 

Auf http://www.liewensufank.lu/deutsch/vaeter/praenatal.htm steht

In der Vorbereitung dieses Artikels - ich wußte nicht genau, worauf ich mich da eingelassen hatte - befaßte ich mich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema. Wie sehen die Väter in meinen Gruppen die Frage? Welche Erfahrungen haben Beratungsstellen mit Vätern in der Pränataldiagnostik? Welche Literatur gibt es und gibt es Untersuchungen dazu? Welche ethischen Fragen werden berührt? Welche Informationsmöglichkeiten habe ich? Und nicht zuletzt: Geht mich als Mann das Thema überhaupt was an - und wenn, was? - Vielleicht schnippte da ein Schnipsel aus dem Unterbewußtsein zu mir herauf in der Umkehrung dieser Frage: Was geht das mich an?

 

Ich hatte Gelegenheit, in Bremen den Film "Mörderische Diagnose" zu sehen. Die Situation von Hebammen und das Leid betroffener Frauen/Paare wurde mir deutlicher als zuvor. Ja, das Thema geht mich etwas an, geht Väter etwas an, geht Männer etwas an. Dies ist nur ein Resümee für mich. Ein weiteres ist ein Gefühl, das mich beschlich -Ich fühlte mich schuldig- als Mann. Das Gefühl von Schuld persönlich und gesellschaftlich. Und bei der weiteren Beschäftigung mit dem Thema spürte ich vor allem Hilflosigkeit. Ich war versucht, dieses Gefühl zu verdrängen, eine weitere Beschäftigung mit dem Thema zu vermeiden, es den Frauen - hier und heute den Hebammen zu überlassen. Ich entschied mich dafür, mich trotz Unbehagen und Hilflosigkeit auf das Thema, die Fragen einzulassen. Und ich stellte überraschend fest, daß ich die Hilflosigkeit überwand. In vielen Gesprächen mit Beratungsstellen für Pränataldiagnostik stellte ich fest, daß, mit dem Thema Pränataldiagnostik konfrontiert, die meisten Männer, wie es scheint eben dasselbe fühlen, was ich gespürt hatte: Hilflosigkeit, Angst, und resultierend bei vielen Männern: schweigen, verdrängen, das Thema den Frauen, der Partnerin überlassen. Eine andere Möglichkeit sich zu verhalten ist für einige Männer und werdende Väter, sich den Fragen offen zu stellen, zu versuchen die Partnerin zu verstehen und zu unterstützen.

 

Ich arbeite in Bremen mit Vätern und werdenden Vätern. Ich habe auch mit ihnen die Frage der Pränataldiagnostik thematisiert. Sie reagierten erst einmal mit schweigen. Erste Äußerungen spiegelten ihre Hilflosigkeit "ja, da kann ich nicht viel zu sagen" oder "was sollte ich denn da machen? Hauptsache ist doch, daß alles o.k. ist, oder?" Ein dritter fragte, warum ich das Thema überhaupt anspräche! Damit war ich irgendwie in eine Verteidigungsposition geraten. Ich kann mir vorstellen, daß Frauen, die mit ihren Partnern über ihre Gefühls- und Konfliktlage in Bezug auf Vorsorge, Pränataldiagnostik sprechen wollen, manchmal, wenn der Mann ebenfalls mit Abwehr reagiert, dann ihrerseits in einer solchen Verteidigungsposition fühlen. Sie spüren vielleicht, dass der Partner nicht darüber reden will. Sie spüren, daß er Pränataldiagnostik und vielleicht die Schwangerschaft überhaupt als Sache der Frau ansieht.

 

In der Vatergruppe habe ich zurückgefragt und allmählich kam ein Gespräch auf. Ich wollte wissen, ob die Väter von sich aus an Pränataldiagnostik gedacht haben. Ich wollte wissen, ob sie sich verdeutlicht haben, was ein positiver Befund beim Ultraschall oder nach einer Fruchtwasseruntersuchung bedeuten kann, für das Kind, die Partnerin, die Paarbeziehung, die gemeinsame Zukunft. Und ich habe gefragt, ob sie sich überhaupt mit der Möglichkeit einer Behinderung beim Kind beschäftigt haben.

 

Viele Männer überlassen die Schwangerschaft und die Vorsorge der Frau. Auch heute noch sehen sich viele Männer in der Familie und in der gemeinsamen Elternschaft als Versorger, Beschützer, auch wenn der gesellschaftliche Trend anderes von ihnen erwartet. Die archetypische Vorstellung des "klassischen" Vaters hat etwas von Klarheit, Eindeutigkeit. In der Beziehung und in der Elternschaft kann das bedeuten: Ich sorge für Dich und das Kind und in der Schwangerschaft; ich sorge für Dich und Du für das Kind, das in Dir wächst. "Der Mann sorgt für die Frau" bedeutet in der Schwangerschaft auch: Ich mache mir Sorgen, ich bin besorgt, ich habe auch Angst, daß alles gut geht, dass mit Dir alles o.k. ist, daß ich mit meiner Hilflosigkeit fertig werde, dass das Kind gesund ist."

 

Angst, daß alles gut geht?

Mit Angst gehen Menschen unterschiedlich um. Sie informieren sich, sie versuchen die Situation zu kontrollieren, sie verleugnen die Situation oder sie kommunizieren darüber.

 

Die werdenden Väter informieren sich und versuchen so, Sicherheit und Klarheit zu gewinnen. Darin liegt die Möglichkeit der Situation angstfreier begegnen zu können, weil sie besser einschätzbar ist.

Sie nehmen die Sache selbst in die Hand. Dahinter steckt das Gefühl "alles im Griff auf dem sinkenden Schiff", Kontrolle, Überinformiertsein. Das kann dazu führen, dass die Frau sich bevormundet, eingeengt fühlt.

Oder die Väter leugnen ihre Angst, versorgen weiterhin, und lassen die Frau auf diese Art allein. Diese Verhaltensweise ist gerade in einer Gesellschaft verbreitet, wo von Männern erwartet wird, dass sie keine Angst haben.

Eine weitere Möglichkeit der Angstbewältigung ist die Kommunikation. Darüber reden, miteinander Fragen stellen und gemeinsam Lösungen finden, Entscheidungen gemeinsam tragen. Dies ist die Möglichkeit der Hilflosigkeit des werdenden Vaters und der Ambivalenz vor allem der Frau in der Frage der Pränataldiagnostik zu begegnen. Voraussetzung ist eine Paarbeziehung, die von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist und in der miteinander auch die innersten Gefühle thematisiert werden können. Kommunikation ist eine Entwicklungsmöglichkeit auf dem Weg vom Paar zum Eltern werden, zur Familie.

 

 

Zu der Angst der Männer kommt seit den siebziger Jahren eine zunehmende Verunsicherung. Forderungen, dass die Väter mit bei der Geburt dabei sein sollen, dass sie sich in ihrer Geschlechterrolle neu definieren sollen und der Ruf nach dem "neuen Vater" führten dazu, dass gesellschaftlich ein Vaterbild entstand, das nach vorgegebenen Maßstäben die Männer in die Defensive drängte. Und manche versuchten sich darauf einzulassen. Diese Aufforderung, sich zu ändern allerdings enthält eine fatale Doppelbotschaft: zeige deine Gefühle, zeige deine Verletzlichkeit, sei empfindsam aber sei gleichzeitig stark, beschütze mich, kämpfe für die Familie. Wer als Mann Verletzlichkeit und Gefühl zeigt, gilt aber auch heute noch oft als "Weichei".

 

Mit dieser Verunsicherung einher geht die unbewusste Interpretation beides zu sein, Mann und gleichzeitig Frau, Vater und gleichzeitig Mutter. In der Schwangerschaft gibt es da allerdings natürliche Grenzen: Männer haben nicht das physische und das damit verbundene psychische Erleben der Frau. Sie erleben nicht, wie Leben in ihnen wächst. Und in diesem elementaren Vorgang, in dem die Frau eindeutig ihre Rolle als Mutter lebt und auslebt, ist die Rolle der Männer überdeutlich diffus. Eine Lösung kann sein: Rückzug.

 

Die Auseinandersetzung mit dieser Unsicherheit bedeutet allerdings auch für viele Männer, dass sie beginnen deutlicher zu formulieren, dass sie wieder eine klare Rolle inne haben wollen.

 

Und darin liegt eine Chance: Aus ihrem eigenen Selbstverständnis als Mann und Vater heraus kann das bedeuten "ich höre Dir zu, ich spreche mit Dir, ich unterstütze Dich in Deinen Entscheidungen, ich begleite Dich".

 

Die Rolle des Vaters ist unklar und sein Verhältnis zur Pränataldiagnostik damit auch.

Was hat das mit Pränataldiagnostik zu tun? Im gesellschaftlichen Kontext hat die werdende Mutter für viele Männer scheinbar eine klare Rolle und Position, sie wird umworben, unterstützt, alles dreht sich um sie. Die Rolle des Vaters ist unklar. Nimmt er eine tradierte Rolle ein, in dem er das "Nest" baut, für die Existenzgrundlage der Familie sorgt, so wird ihm das oft genug als Flucht angekreidet. Aber ihm hilft es, wenn er sagen darf: Ich sorge für Dich und du für das Kind.

 

Die Leiterin der Bremer Beratungsstelle "CARA", die Hilfe und Beratung für Schwangere und Paare in Bezug auf Pränataldiagnostik anbietet, sagte mir, dass es ihrer Erfahrung nach für viele Frauen eine große Unterstützung bedeute, wenn Männer auch zur Pränataldiagnostik eine klare Einstellung hätten. Dies gelte vor allem dann, wenn die Frauen sehr unsicher seien. Bei Frauen, die der Pränataldiagnostik ambivalent gegenüber stünden, äußerten Männer oft eine eindeutige Position zur Pränataldiagnostik, "das ist vernünftig" oder "das brauchen wir nicht". Diese Klarheit entlaste die Frauen. Allerdings sei es eher selten, dass Männer sich der Frage Pränataldiagnostik stellten. In Beratungssituationen zeigten sie sich eher hilflos und verlegen. Wenn sie Nachfragen hätten, dann auf der sachlichen Ebene.

 

Deutlich wurde in dem Gespräch eines: Wenn Männer in einer Beratung adäquate Informationen erhalten, stehen diese Wenigen der Pränataldiagnostik sehr kritisch gegenüber. Wenn sie erkennen, dass in der statistischen Wahrscheinlichkeit keine absolute Sicherheit liegt und dies eben auch für eine Diagnose in der Pränataldiagnostik gilt, dann folgt die Frage, welchen Sinn denn Pränataldiagnostik tatsächlich für die Frau und sie selbst macht.

 

Aber es gibt für werdende Väter dennoch oft "gute" Gründe, Pränataldiagnostik zu befürworten. In meinen Interviews mit einer Gruppe von Vätern und in den Aussagen der Beratungsstelle CARA und der Risikosprechstunde für Pränataldiagnostik im Marienhospital in Witten wurden übereinstimmend folgende Gründe deutlich:

Ø  Hoffnung, über Ultraschall visuellen Kontakt zum Kind zu bekommen und damit die Existenz des Kindes tatsächlich wahrnehmen zu können.

Ø  Hoffnung auf ein "gesundes", d.h. nicht behindertes Kind und damit Bestätigung des geplanten weiteren Familienlebens, in dem Frau und Mutter und Mann und Vater tradierte Rollen annehmen.

Ø  Bestätigung des Wunsches, dass in unserer Gesellschaft Leben "machbar" sei. Die Kehrseite dieses Wunsches ist Angst, dass es nicht so ist.

Ø  Kontrolle der Machbarkeit, die allzu oft in einem kritiklosen medizinischen Fortschrittsglauben wurzelt.

Ø  Leugnen der Gefühlslage der Frauen, wenn sie unsicher zu sein scheinen. Pränataldiagnostik bietet für solche Männer die trügerische Beruhigung eines objektiven Urteils von außen. Die damit verbundene Entmündigung der Frau wird nicht gesehen.

Ø  Diffuse Schuldgefühle der Männer spielen eine weitere Rolle. Sie fragen sich, was sie selbst den Frauen angetan haben, wenn das Kind behindert ist. Ein negativer Befund bringt ihnen scheinbar Sicherheit, dass alles gut ist und sie können von dem Schuldgefühl lassen.

Ø  Schwangerschaft und Geburt bedeutet für ein Paar zweifellos eine - hier im neutralen Sinne gemeinte - Krise. Sie stellt einen Übergang dar, vom Liebespaar zum Elternpaar und zur Familie, oder von der kleineren Familie zur größeren. In dieser Krise sind Männer wie Frauen mit vielerlei Fragen und Überlegungen zu ihrem eigenen Leben konfrontiert. Und sie stellen sich diesen Fragen mal mehr, mal weniger.

 

Die Gespräche, die ich geführt habe mit Männern, mit den genannten Beratungsstellen sowie mit Hebammen aus der Bremer Region machten vor allem drei Themenkreise deutlich: Kinderwunsch, Qualitätsanspruch und die eigene Geschlechterrolle.

 

Kinderwunsch

Ist ein Kinderwunsch bei Vätern da, macht die anstehende Veränderung zwar weniger Angst, die Möglichkeit einer Behinderung wird oft jedoch verdrängt. Wird sie gesehen, wollen manche Väter Pränataldiagnostik. Ist kein Kinderwunsch da, macht die Veränderung viel Angst. Schuldgefühle kommen hinzu, weil wegen des mangelnden Kinderwunsches nur schwer die Verantwortung übernommen werden kann. Wird sie übernommen, folgt das Argument, dann wenigstens kein behindertes Kind haben zu wollen. Oft sind werdende Väter allerdings ambivalent. Und ihr daraus resultierendes Verhalten ist Rückzug. Sie überlassen dann oft der Frau die Schwangerschaft und alles, was damit in Verbindung steht, besinnen sich vielleicht auf die Rolle des Versorgers und stürzen sich in den Beruf.

 

Qualität

Bei dem Stichwort Qualität spielen unterschiedliche Aspekte eine Rolle. Einige davon habe ich bereits weiter oben angesprochen: Kontrolle und Machbarkeit von gesundem Leben. Argument ist : "Ein behindertes Kind ist doch in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr nötig".

 

Aber auch ganz tiefe persönliche Motive werdender Väter, Pränataldiagnostik zu befürworten, haben mit einem hohen Qualitätsanspruch zu tun. Da ist die Frage der eigenen Reproduktion. Sie bedeutet oft Hoffnung, dass das Kind, vielleicht ein Sohn, den Namen weiterträgt. Ein behindertes Kind entspricht da eher nicht diesem Wunsch.

 

Das gilt auch für ein weiteres inneres Motiv. Der Kinderwunsch eines Mannes kann mit einer sehr hohen Identifikation einhergehen. Manchmal bedeutet das ein Maß an Selbstliebe, das der Bestätigung nach außen bedarf. Ein Kind als Zeichen der eigenen Potenz kann eine solche Bestätigung sein. Ein behindertes Kind ist dann eine massive Bedrohung des Selbstwertgefühls des Mannes.

 

Wegen all dieser Motive fällt das Angebot der Pränataldiagnostik auf fruchtbaren Boden. Die erhoffte Pflanze ist die der Sicherheit. Und hier ist ein enger Zusammenhang mit dem Aspekt der Machbarkeit. "Pränataldiagnostik macht sicher ein gesundes Leben!" - so könnte ein daraus resultierender Werbeslogan für Pränataldiagnostik lauten.

 

Eigene Geschlechtsrolle

Die Auseinandersetzung in der werdenden Vaterschaft von Männern mit ihrer eigenen Geschlechterrolle hat viele unterschiedliche Facetten. Da steht die Frage nach der Klärung des Verhältnisses zum eigenen Vater ganz oben an. Dem Mann ist dabei zumindest eines klar geworden, wie er auch damit umgeht: "ICH werde Vater" Und hier spielen vor allem die Fragen der Angst und der Angstbewältigung, die ich oben angesprochen habe eine zentrale Rolle. Für Einstellung und Verhalten des Vaters kommt es darauf an, wie er Angst bewältigen kann: Durch Suche nach Sicherheit? Dann wird er sich intensiv informieren und versuchen, Experte in Sachen Schwangerschaft zu werden. Durch Kommunikation und Zuwendung zu seiner Partnerin? Dann besteht die beste Chance, gemeinsam die Schwangerschaft zu leben. Und die Chance einer aktiven Auseinandersetzung mit der Möglichkeit eines behinderten Kindes und der sich daraus ergebenden Veränderungen in der gemeinsamen Lebensplanung ist wesentlich höher. Die häufigste Möglichkeit von Angstbewältigung ist allerdings die Verdrängung. Dann werden die Frauen mit der Schwangerschaft eher allein gelassen, zumindest mit der Seite der Schwangerschaft, die mit Untersuchungen, Vorsorge und Pränataldiagnostik zusammenhängt.

 

"Dein Bauch gehört Dir"

An dieser Stelle möchte ich kurz in diesen Zusammenhang stellen, was in den 70ger Jahren ein wichtiges Argument für die Selbstbestimmung der schwangeren Frau vor allem in der Frage der Abtreibung war und sicher heute noch ist. Es mündet in dem bekannten Ausspruch: Mein Bauch gehört mir". In der Frage der Pränataldiagnostik ist dies für Männer, die in der Angstbewältigung die Strategie der Verleugnung der Angst als Lösung innehaben ein willkommenes Argument. Sie drehen es um und sagen: "Dein Bauch gehört Dir".

 

In dieser Umkehrung sehe ich zweierlei Bewertungsmöglichkeiten: Erstens kann diese Einstellung dazu führen, das der Mann sich zurückzieht und die Frau mit der Schwangerschaft allein lässt. Es findet kaum Kommunikation darüber statt, die auch Ängste und Bedrohungen mit einschließt. Eine zweite Sicht ist die Achtung und Anerkennung der Frau als eigenes Selbst, die Annahme ihrer Autonomie und ihrer Selbstverantwortlichkeit. Darin liegt das Vertrauen und die Vertrautheit im Sinne einer Chance. Der Mann kann sich an der Schwangerschaft adäquat beteiligen. Liegt diese Einstellung zugrunde und ist die Angstbewältigungsstrategie die der offenen Kommunikation, dann wird die Frage nach Behinderung und Pränataldiagnostik eine gemeinsame, und der Mann wird die Frau begleiten können.

 

Gesellschaftliche Aspekte

Unsere Gesellschaft ist eine patriarchalische. Das gilt auch für den Bereich der Medizin. Sie ist von Männern dominiert. In der Gynäkologie sind es vor allem Männer, die die Frauen "behandeln". In den Ethikkommissionen sitzen vor allem Männer. Die Befürwortung von Pränataldiagnostik, das wird in der derzeitigen öffentlichen Diskussion in der Bundesrepublik sehr deutlich, kommt primär aus dem Lager der Mediziner und aus der Forschung, die ebenfalls männlich genannt werden kann. Männlichkeit heißt dabei: Tun = Handeln, Einfluss haben = Macht, die Dinge im Griff haben = Kontrolle. Die Pränataldiagnostik bietet auch die Möglichkeit über die Kontrolle von machbarem Leben, das Leben im Griff zu haben, es beeinflussen zu können. Damit aber liegt es nicht unbedingt im Interesse der Medizin und der Forschung, sich der öffentlichen Diskussion zur Pränataldiagnostik wirklich zu stellen. Wahrscheinlich ist das eher lästig. Lieber nicht darüber reden. Wenn dennoch eine öffentliche Diskussion stattfindet, so hat sie die werdenden Väter noch nicht erreicht. Sie lesen keine medizinischen Fachartikel und wenig Elternzeitschriften. In den letzteren findet die Diskussion zur Pränataldiagnostik denn auch kaum statt. Damit aber bleibt das Thema Pränataldiagnostik ein Tabu. Und dies dient auch Interessen aus Forschung und Wirtschaft, wenn es um die Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen oder gar um "Material" abgetriebener Föten geht.

 

Pränataldiagnostik und Behinderung

Für die Frau und den Mann dagegen geht es in erster Linie um den Wunsch nach einem gesunden Kind. Dabei machen sich beide oft nicht wirklich klar, was Pränataldiagnostik in der Konsequenz eines Befundes bedeuten kann. Und hier liegt mein besonderer Appell an Frauenärzte, an Hebammen, an Beratungsstellen und an die Ministerien, die sich Familie und Gesundheit als Aufgabe gesetzt haben. Information zur Pränataldiagnostik tut Not. Das Wichtigste ist mir, dass werdenden Vätern und Schwangeren deutlich gemacht wird, dass sie sich immer mit der Möglichkeit einer Behinderung ihres Kindes auseinandersetzen müssen. Pränataldiagnostik dient nicht der Sicherheit gesunden Lebens, sondern es ist lediglich der Versuch herauszufinden, ob das werdende Leben behindert ist. Information bedeutet dann, dass die werdenden Eltern sich über die Konsequenzen klar werden müssen. Und diese sind möglicherweise, dass das Kind abgetrieben oder gar im Bauch der Mutter abgetötet werden soll - mit all dem Leid und der Verzweiflung für die betroffenen Frauen - und auch für die Männer.

 

Versteckt sich dahinter auch eine gesellschaftliche Bewertung von Leben und damit eine Kategorisierung: Gesundes Leben gut, Behinderung schlecht? Diese Frage wird interessanterweise primär von Verbänden in die Diskussion eingebracht, die Behinderte in unserer Gesellschaft vertreten.

 

Die Frage nach den Konsequenzen eines positiven Befundes, haben sich wenige Väter aus meinen Gruppen gestellt. So können sie die Möglichkeit, dass etwas nicht "ok" sein könnte, verleugnen. Sie verdrängen dabei oft die eigene ambivalente Gefühlslage:

 

Ø  Stolz versus Behinderung

Ø  Qualitätsanspruch versus Vertrauen,

Ø  Reproduktion des eigenen Selbst versus Identität.

Ø  Die Angst vor einer Behinderung ist allerdings bei werdenden Vätern nicht immer so präsent, wenn Väter für Pränataldiagnostik eingestellt sind. Viele verbinden mit Pränataldiagnostik Ultraschall. Sie ist in den Augen werdender Väter eher nicht belastet. Sie sehen sie als eine Möglichkeit, von sich aus eine Beziehung zu dem heranwachsenden Kind, Tochter oder Sohn aufzubauen - es ist sichtbar, fast greifbar. Es ist ja auch die Zeit in der Väter Kindsbewegungen auf dem Bauch der Frau ertasten können.

 

Weitergehende Untersuchungen sind den Vätern eher fremd. Spätestens jetzt greift die Forderung nach adäquater Information und behutsamer, sachkundiger Beratung für die Paare. Und die größte Hürde scheint es zu sein, den Rückzug-Strategien mancher Väter zu begegnen.

 

Ein Beispiel für eine positive Auseinandersetzung mit diesen Fragen habe ich einem Artikel der bundesdeutschen Vaterzeitschrift "Paps" in der Ausgabe vom Herbst 1999 gefunden. Darin kommt ein Vater zu Wort, der sich positiv mit dieser Frage auseinander gesetzt hat. Sein Sohn, der inzwischen 17 ist, hat Trisomie 21. Anschaulich und glaubhaft stellt der Vater dar, wie wichtig ihm sein Sohn ist, was er mit ihm gemeinsam erlebt und wie sehr er ihm ans Herz gewachsen ist.

 

Wenn ich sage, Information über Beratungsstellen ist notwendig, so ist mir klar, dass nur wenige Väter diese Beratung in Anspruch nehmen. Somit gilt mein Appell auch den Ministerien, die Diskussion weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Und dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten. Von Diskussionen in den Medien über Broschüren bis hin zu Plakatwerbung.

 

Was können Hebammen tun?

Der Appell zur Information gilt aber auch den Ärzten und Hebammen. Letztere sind oft vertraute Ansprechpartnerin der Schwangeren. Dabei haben sie es immer auch indirekt und manchmal direkt - z.B. in Partnerkursen - mit den werdenden Vätern zu tun. Hebammen sind keine Psychotherapeutinnen. Aber sie können die Frauen ermutigen mit den Partnern zu reden und die Partner ermutigen die Frauen zu verstehen und zu unterstützen.

 

Die Frage der Pränataldiagnostik oder die Möglichkeit sich auch positiv mit der Möglichkeit eines behinderten Kindes auseinander zu setzen wird dabei meisten ausgeklammert. Hebammen können

 

Ø  diese Frage thematisieren und differenzieren,

Ø  die Frauen und Paare zum miteinander reden ermutigen

Ø  Möglichkeiten zur Information und Beratung aufzeigen

Ø  Sie können den Mann zu diesen Fragen versuchen miteinzubeziehen

Ø  Erwartungen der Machbarkeit von gesundem Leben relativieren

Ø  und das statistische Zahlenspiel der Pränataldiagnostik realistisch zurechtrücken.

Ø  Und was können werdende Väter tun?

Ø  Sie sollten sich mit der Möglichkeit eines behinderten Kindes derart auseinandersetzen, dass die Bewertung "gutes versus schlechtes Leben" wegfällt.

 

Sie können versuchen:

 

Ø  sich auf die Frauen einlassen und mit ihnen auch über ihre Ängste und Befürchtungen reden

Ø  sich für die Gefühlslage der Frau interessieren

Ø  deutlich machen, dass sie Verantwortung gemeinsam tragen wollen

Ø  verstehen, dass Entscheidungen auch auf der Gefühlsebene gefällt werden

Ø  und eigene Schuld- und Angstgefühle reflektieren.

Ø  In meinen Ausführungen habe ich versucht, den Aspekt des Verhältnisses von Vätern und Pränataldiagnostik in der öffentlichen Diskussion über Pränataldiagnostik hineinzutragen. Mir ist dabei wichtig, dass ich hier nicht generell gegen Pränataldiagnostik spreche. Es gibt Situationen, da macht Pränataldiagnostik Sinn. Auch gilt es zu differenzieren ob es sich um Ultraschall oder weitergehende Diagnostik handelt. Insgesamt stehe ich diesem Teil der Medizin und Forschung kritisch gegenüber.

 

Hartmut Brockmann ist Diplompsychologe und arbeitet zusammen mit Kristin Adamaszek, Hebamme und Diplompsychologin in der Praxis "dreiklang" in Bremen

 

 

Post Abortion Surviver Syndrom

Post Abortion Surviver Syndrom = PASS betrifft Kinder, deren Geschwisterl zB durch eine Abtreibung - in jedem Fall gewaltsam - ums Leben kam

An diesem Syndrom leiden häufig jene Menschen, welche vor oder nach der Abtreibung eines Geschwisterchens zur Welt kamen. Sie sind sozusagen "survivers" = Überlebende, die dann unter der Tatsache leiden und meinen, sie dürften eigentlich auch nicht leben. Bei manchen ist dies ein alles beherrschendes Gefühl oder es schlummert permanent, um immer wieder sehr unselig hervorzubrechen.

 

Das Vergangene bejaen heißt frei zu werden für eine gute Zukunft

Dazu gehört das selbstbestimmte aufsuchen von Ärzten. Vertrauen Sie ihrem Bauchgefühl. Hier ist eine Auswahl jener Ärzte für Schwangere und Ungeborene in besonders schweren Lebenslagen:

Dabei geht es nicht um die Frage, ob es sich um gute und vertrauenwürdige Mediziner handelt, denn das kann jede Schwangere/ Partner nur für sich entscheiden. Sondern es ging mir darum, erste Ansprechpartner in dieser ganz besonders schwierigen – für das ungeborene Kind u.U. lebensbedrohlichen - Situation zum Thema zu machen.

 

Dr. Jànos Gellèn: Pränatale Diagnostik, geburtshilfliche und gynäkologische Sonographie www.schwangerschall.at

 

Ambulatorium für pränatale Diagnostik, gynäkologische Sonographie und Genetik

Ultraschallpraxis Wien, Gynschall www.gynschall.co.at

 

Genetikberatung, Ultraschallpraxis Wien, Fetomed www.fetomed.at

 

Praenatal-Medizin und Genetik Düsseldorf www.praenatal.de

 

Praxis für Pränataldiagnostik und gyn. Sonografie, DEGUM-Seminarleiter

Ultraschallpraxis Ludwigsburg  www.praenataldiagnose.com

 

Die Lebenshilfe www.dielebenshilfe.at

www.dielebenshilfe.at/Aktuelle-Entwicklungen-und-Per.393.0.html

 

Österreichischen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin www.perinatal.at

 

Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft (SHG) www.shg.ch

http://www.shg.ch/www/index.php?objid=42&objuid=52&objd=142

 

Verein Ganzheitliche Beratung und kritische Information zur pränatalen Diagnostik www.praenatal-diagnostik.ch

 

Pränatal-Medizin München www.praenatal-medizin.de

 

Ultraschall-Diagnostik,  Pränatale Invasive Diagnostik,  Genetische Beratung,  Zytogenetisches und Molekulargenetisches Labor Nürnberg www.praenatal.com

 

Praxis für Pränatale Untersuchung 47877 Willich  (nahe Düsseldorf) www.praenatal.info  www.praenatale-diagnostik.de

 

Arbeitskreis Praenatale Diagnostik Muenster www.praenataldiagnostik-info.de

 

Praxis für Pränatalmedizin Dortmund www.praenatal-praxis.de

Praxis für Pränatale Diagnostik München www.praenatalschall.de

 

Selbstbetroffene:

 

Pränatale Diagnostik/ Nackenfalte/Nackentransparenz/ Amniozetese/ CVS  www.babyfrosch.de

 

LEONA pränatal - Begleitung und Unterstützung für schwangere Eltern in Fragen der vorgeburtlichen Diagnostik durch selbst Betroffene. www.leona-praenatal.de

 

In der Pränataldiagnostik können mit speziellen Verfahren Störungen und Fehlbildungen beim Ungeborenen festgestellt werden. Da die Nutzung der verschiedenen ... www.schwanger-info.de/praenatal.0.html

 

Väter und Pränataldiagnostik  www.liewensufank.lu/deutsch/vaeter/praenatal.htm

 

 (engl.)

Pränatale Medizin, Universitätsspital Basel, Schanzenstrasse 46, CH 4031 Basel

www.dfbs.ch/site/page.php?selected_rg=1&selected_pro=11    www.dfbs.ch

 

Ultraschall-Infos (engl.)  www.ob-ultrasound.net

 

Fetal Medicine Foundation London  (engl.)  www.fetalmedicine.com

 

Fetal Medicine Foundation Deutschland www.fmf-deutschland.info/de/

http://www.fmf-deutschland.info/de/downloads/FMF_Charta.pdf

 

European Surveillance of Congenital Anomalies (Europäisches Fehlbildungsregister) http://www.eurocat.ulster.ac.uk/

 

Geburtsvorbereiterinnen:

Österreichischen Dachverbandes für Vorbereitung auf Geburt und Elternschaft (DGE) http://www.dge.webplace.at/info.htm

 

Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung:

 

 

 

Abtreibungsgesetz gültig für Österreich

Es betrifft vor allem jene Kinder, welche im Mutterleib ihr Leben auf Grund einer Abtreibung/ Schwangerschaftsunterbrechung lassen mussten – dabei: die Schwangerschaftsunterbrechung an sich ist nicht das Todesurteil, sonder deren Vollstreckung. Die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch fällt aus ganz anderen Gründen zu einem früheren Zeitpunkt – z.B. auf Grund einer Pränatalen Diagnose. Somit ist diese Diagnose die Todesursache – welche hinterher durch den Pathologen verifiziert gehört. Aber genau dass passiert (noch) nicht! Dazu erhielt ich folgendes E-Mail, nachdem wenisge Stunden zuvor ein von Oberamtsrat Tichacek roganisiertes Treffen gab (mehr zum hier angesprochenen Treffen steht im Buch Sternenkind.info Band 1):  

 

AW: Totenbescheinigung

Datu ario.hammer@steinvongrein.at">mario.hammer@steinvongrein.at

 

 

Gunnhild Fenia Tegenthoff

1020 Wien, Schüttelstraße 5/1/EG/2

Mutter von 5 Kindern, davon 3 Vorausgegangenen

Obfrau von

Verein Sonnenstrahl – Hilfe zur Selbsthilfe

Tel. 0720 / 503 742
email: office@sonnenstrahl.org

www.sonnenstrahl.org www.gluecklose-schwangerschaft.at, www.sternenkind.info, www.ich-habe-abgetrieben.info

 

 

Christina Manhart

Mutter von 2 Kindern, davon 1 vorausgegangen

Obfrau-Stellvertretung von

Verein leben-ohne-dich

Begleitung und Betreuung von verwaisten Eltern

Graz, Baiernstraße 136

Tel. 0664 / 43 71 590

Fax: 0316 / 53 05 65

Email: christina@leben-ohne-dich.com

www.leben-ohne-dich.com

 

 

Hilde-Tina Manhart

Mutter von 2 Kindern

Betroffene Großmutter

Obfrau von:

Verein leben-ohne-dich

Begleitung und Betreuung verwaister Eltern

Wildon, Grünbergerweg 16

Tel. 0650 / 35 15 555

Fax: 03182 / 49 49 7

Email: hilde-tina@leben-ohne-dich.com

www.leben-ohne-dich.com

 

 

Gudrun Fall

Mutter von 2 Kindern, davon 1 vorausgegangen

Erwartet Anfang November ihr 3. Kind

Graz

 

Susanne Neubauer

Mutter eines vorausgegangenen Kindes,

erwartet im Februar ihr 2. Kind

Leibnitz

 

 

 

 

 

14. Oktober 2007:

 

Kennenlernen

 

Besuch der Gedenkstätte für fehl- und totgeborene Kinder am Grazer Urnenfriedhof.

Durch zahlreiche Beschwerden von betroffenen Eltern, die diesen Ort nicht mehr gerne besuchen, weil inzwischen Lieblosigkeit und Kälte eingekehrt ist, wollen wir gemeinsam eine Veränderung herbeiführen, damit dieser Ort wieder zu einem Ort der Liebe und des Trostes für die Betroffenen wird.

Gedenkbuch: (wurde von der Plattform „Wenn Lebensanfang und –ende zusammenfallen“ aufgelegt. Das Buch liegt in der Friedhofsverwaltung und kann von den betroffenen Eltern für Einträge, Gedichte, Geschichten oder einfach zum Durchlesen verwendet werden. Das Buch ist nach den Verabschiedungen oft 1 – 2 Monate nicht da.

Problembehebung: eigenes Buch, von den betroffenen Eltern selbst ausgesucht, auflegen.

 

In der Mitte der Gedenkstätte steht ein Brunnen. Von diesem Mittelpunkt sind  strahlenförmig in 4 Richtungen je 4 Abdeckplatten angeordnet. Auf jeder dieser Platten steht die Jahreszahl in roter Farbe der in dem angeführten Jahr beerdigten Kinder. Parallel zu den Platten sind Begrenzungen, welche die Wiese vom (dzt. Groben) Kies trennen. Zwischen den (verhunzten) Strahlen ist Wiese, die durch den ständigen Schatten der Laubbäume nicht sehr ansehnlich ist.

Problembehebung: 1.            die Platten sollen umgedreht werden, damit sie mit der Kopfseite

                                   zum Mittelpunkt zeigen

die Jahreszahl soll in gold ausgemalt werden (Farbe der Liebe) – die

Farbe kann von Herrn Hammer besorgt werden

grobe Steine gegen (weissen) Kies austauschen (muß mit Herrn Lang

abgesprochen werden).

Beobachtet werden konnte – als der Friedhofsgärtner das Sammelgrab öffnete - das die (groben!) Kieselsteine in die Gruft fielen. Ob nicht eine Zementumrandung der Platten die bessere Lösung wäre, damit in Zukunft kein (feiner) Kies mehr in die geöffnete Grube fallen kann (auch das muß mit dem Friedhofsgärtner und Herrn Lang besprochen werden)

die groben Steine reinigen, mit den Namen der Kinder versehen und

zwischen Kies und Wiese eine Abgrenzung damit machen (wetterfeste Farbstifte oder Farbe vom Steinmetz verwenden, mit Klarlack lackieren).

Wenn man die Gedenkstätte aus der Vogelperspektive betrachtet, soll

Sie eine Sonne (wo die Strahlen nach aussen hin breiter werden) oder einen Stern (nach aussen hin spitz zusammenlaufend) darstellen. Eltern sollen entscheiden, ob Sie ihr Kind in einer Sonne oder in einem Stern geerdigt wissen wollen. Danach den Kies auffüllen und die Umrandung wählen.

Statt der unansehnlichen Wiese könnten Funcien oder Efeu gepflanzt

werden.

Wegen der Überfüllung der Abdeckplatten hat uns Frau Tegenthoff

4 Steckvasen gestiftet, damit wenigstens die Blumen nicht mehr auf den Platten liegen. Die Vasen wurden von einer betroffenen Mutter in Gold bemalt, deren Kind an der Gedenkstätte beerdigt ist.

Geplantes Ergebnis: Mit der Umrandung der Grabplatten, dem austausch des groben Kies gegen feinen Kies und der Änderung der Randbegrenzung würde eine größere Fläche für das Ablegen von Grabschmuck für die Angehörigen und den verstorbenen Kindern erreicht. Immerhin werden dzt jährlich zwischen 100 – 140 Kinder beerdigt.

 

 

15. Oktober 2007:

 

Treffen und Vorstellen der einzelnen Teilnehmer

Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde von verstorbenen Kindern.

 

 

 

Diese Spiralform ist das älteste Symbol für Werden und Vergehen. Sie gilt als Logo für die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde von verstorbenen Kindern.

 

Gemeinsam sind wir stärker

 

Zusammenkommen ist ein Beginn.

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt.

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

(Henry Ford I.)

 

Die „Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Sternenkind.info – Selbsthilfegruppe für Angehörige und mitfühlende Freunde“ wurde beim Treffen gegründet.

 

Klärung der Rahmenbedingungen für die ARGE-Sternenkind.info:

Mailingliste sternenkind@sonnenstrahl.org (eingetragen werden alle seit 2001 erfassten e-mailadressen, welche in Verbindung stehen mit Angehörigen von verstorbenen Kindern oder Autoren, welche einem Beitrag zum Buch „Sternenkind.info 2001 – 07“ gegeben haben. Bestatter, Friedhofserhalter werden auf Wunsch extra erfasst.

Gemeinsames Logo (Spirale) und gemeinsamer Nutzung der Grafik (Kerze mit Regenbogenringen)

Gemeinsame Treffen zur Zielsetzung

Terminabklärung für die nächste öffentliche Tagung

Abklärung des Veranstaltungsortes für die Tagung

Vereinbarung eines Treffens in Wien

Öffentlichkeitsarbeit: Artikel in verschiedenen Zeitungen

Vorstellung des „Schwangerschaftsratgeber Sternenkind.info 2001 – 07“

Gedenkfeiern

 

Zu 2.:

 

Die von der Grafikerin Conny, Mutter eines Sternenkindes entworfene und der Fr. Tegenthoff für die Arbeit rund um das Thema „Sternenkinder“ (verstorbene Kinder) zur Verfügung gestellte Grafik wird künftig für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit verwendet. z.B  für Plakate, Visitenkarten, als Bucheinband ec.

 

Zu 3.:

 

Weitere gemeinsame Treffen in kurzen Abständen sind geplant, um die gesteckten Ziele zu erreichen und offene Punkte, Öffentlichkeitsarbeit und weitere geplante Aktivitäten zu besprechen und durchzuführen. Siehe Treffen am 17.10.2007

 

Zu 4.:

 

Bruder Klaus hat als nächsten Termin für das nächste Netzwerktreffen zum Thema ALLEN MENSCHEN EIN GRAB den 12. Jänner 2008 vorgeschlagen. Da es ein Samstag, und kein Wochentag ist, hoffen wir, damit mehr Menschen zu erreichen, die sich ebenso für diese Aktion einsetzen wollen.

Eingeladen werden wieder:

Selbsthilfegruppen mit und ohne Vereinsstatus

Hebammen

Krankenhäuser mit gyn. Abteilungen

Pathologien

Sanatorien

Seelsorger

Bestatter

 

 

Zu 5.:

 

Die Damen von Verein leben-ohne-Dich werden versuchen, als Veranstaltungsort einen Hörsaal im Grazer LKH zur Verfügung gestellt zu bekommen. Zudem wollen Sie sich darum bemühen, ob die Veranstaltung den Ärzten ec. Beruflich als Fortbildungsveranstaltung anerkannt wird. Der Vorteil der Örtlichkeit und der Anerkennung als berufliche Fortbildungsmaßnahme wäre, dass sich in verstärktem Maß auch Klinikpersonal sich angesprochen fühlen wird. Vor allem erwarten wir uns bedingt durch die Neugierde vor allem die Teilnahme von jungen Ärzte, Hebammen und Schwestern.

Klar ist: wir alle müssen viel mehr über die Problematiken der im Mutterleib verstorbenen Kinder mit den Auswirkungen für die Angehörigen und den vermeidbaren Zusatztraumatisierungen erfahren, denn nur dann können Veränderungen möglich werden. Es gilt auch zu lernen, damit umzugehen. Ein Themenschwerpunkt wird sein die Diskussion um den Einsatz von „Minisärgen am Krankenbett“

 

 

Zu 6.:

 

Nachdem Frau Manhardt sen. Interesse zu einem Gegenbesuch gegenüber Frau Tegenthoff bekundet hat, wurde Sie zur Sammelbeerdigung in Wien am 7.12.2007 eingeladen.

Die Wiener Sammelbeerdigung finden an jedem ersten Freitag in den Monaten Dezember, März, Juni und September statt und beginnt jeweils um 8 Uhr früh mit dem Öffnen der Aufbahrungshalle am Wiener Zentralfriedhof/ Tor 3. Von Tor 3 bis zur Halle geht man ca. 15 – 20 Min – vorbei am Babygrabfeld.

Da vorher nicht gesagt werden kann, wie viele Angehörige kommen und ob diese die Verabschiedungsfeier mitgestalten – kann die Dauer Erfahrungsgemäß zwischen von 1 – 3 Stunden liegen. Grundsätzlich freut Frau Tegenthoff sich über jeden, der sich auch mal eine Wiener Sammelbeerdigung anschauen will.

Wegen dem frühen Beginn der Wiener Sammelbeerdigung scheint eine Anreise am Vortag sinnvoll. Übernachtsmöglichkeit in Wien ist z.B. im Hotel Schosztarich, 1020 Wien, Franzensbrückenstrasse 11. Voranmeldung unter der Tel. 0043 1 2145476 erbeten! Strassenbahnlinie 0 hält in der Nähe des Hotels. Das Hotel liegt nähe dem Prater und in der Nähe vom Verein Sonnenstrahl. Von hier ist man in ca. einer Stunde Fahrzeit beim Wiener Zentralfriedhof/Tor 3.

 

Billige Unterkünfte bieten die div. Jugendherbergen, Pensionen, privaten Zimmervermietungen ec., deren Adressen Sie über http://www.herold.at/ finden können.

 

Der Tag der Sammelbeerdigung oder der Vortag kann auch zu div. Museumsbesuchen genutzt werden, z.B. dem Besuch des weltweit ersten Museum zum Thema “Verhütung und Schwangerschaftsabbruch”, Mariahilfer Gürtel 37/1. Stock, A 1150 Wien info@muvs.org, Öffnungszeiten dzt Mi bis So 14:00 - 18:00 Uhr, www.muvs.at, welche in der Regel das ganze Jahr über geöffnet ist.

 

Im Künstlerhaus am Karlsplatz zeigt die Wiener Bestattung bis zum 6.1.2008 anläßlich Ihres 100 jährigen Bestehens die Ausstellung „Exitus: Tod alltäglich“.

 

Selbstverständlich reden wir über Schwangerschaft und selbstverständlich wird die Zeit zu weiteren zielführenden Gesprächen genutzt.  Interessierte können Sich gegen Voranmeldung bei Frau Tegenthoff unserem Treffen gerne anschließen!

 

 

Zu 7.:

 

Herr Klaus Schäfer als Initiator von ALLEN MENSCHEN EIN GRAB wird einen Artikel verfassen, der in mehreren Zeitungen veröffentlicht werden soll. Herr Kirchmair übernimmt aufgrund seiner guten Kontakte zu verschiedenen Zeitungen die Weiterleitung. Als dazugehöriges Foto haben wir uns entweder auf ein Bild des Initiators oder das Logo der Aktion „Allen Menschen ein Grab“ geeinigt. Der Artikel soll in etwa 2800 Zeichen haben und mindestens eine Woche vor dem 1.11.2007 fertig verfasst an alle Zeitungen geschickt werden, damit er rechtzeitig zu Allerheiligen erscheinen kann.

 Logo der Aktion „Allen Menschen ein Grab“

 

 

Zu 8.:

 

Frau Tegenthoff stellte uns ihr noch in Arbeit befindliches Buch STERNENKIND.info 2001 - 07 vor. Es ist ein besonderer Schwangerschaftsratgeber – wenn Lebensbeginn und –ende drohen zusammenzufallen. Es gibt viele Schwangerschaftsratgeber mit dem Inhalt, wenn man ein Kind zum Leben erwartet. Doch es gibt fast keine Ratgeber, wenn eine Schwangerschaft ohne ein außerhalb des Mutterleibes lebensfähiges Kind endet. Untersuchungen belegen, dass 3 von 4 Schwangerschaften nicht glücklich enden. Das Buch wird im Frühjahr 2008 bei www.bod.de erscheinen.

 

Zu 9.:

 

Das World Wide Candlelighting findet heuer am 9. Dezember statt. Diese Aktion findet weltweit jeweils am 2. Sonntag im Dezember statt. Die Kerzen sollen von 19 – 20 Uhr brennen. Wenn in einer Zeitzone die Lichter erlöschen, werden in der nächsten die Kerzen entzündet. So geht an diesem Tag ein Lichterband um die Erde. Viele Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Sternenkind.info planen eine eigene Veranstaltung zu organisieren, und bemühen sich nebenbei, auch rege Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema zu machen, denn je mehr Leute dem Aufruf der Compassionate Friends www.compassionatefriends.org  folgen, desto sichtbarer wird, das der Tod eines Kindes kein Einzelfall ist. Aus gegebenem Anlass hat der Verein Sonnenstrahl ein deutschsprachiges Gästebuch zum Thema einrichten lassen, welches Sie gerne in ihrer HP verlinken können – selbstverständlich können Sie auch Ihre Gedanken eintragen http://www.kondolenzbuch.de/web/books/000172.pl

 

Gilt in kleinem Rahmen für 2007 – aber in zunehmend größerem Rahmen für die Folgejahre:

Das PDF zum Plakat wird von Frau Tegenthoff weitergeleitet. Bei Bedarf kann der Text von Grafikern vor Ort verändert werden. Da der Verein leben-ohne-Dich über besonders günstige Zugänge zu einer Druckerei verfügt, übernimmt diese gerne Aufträge im Sinne der ARGE Sternenkind.info, um Druckaufträge weiterleiten zu können.

Die Verteilung der Flyer, bzw. den Aushang des Plakates übernimmt jeder für sich.

Für Wien ist bekannt: die Gewista stellt kostenfreie Plakatflächen zur Verfügung – fleißige Leute zum aufhängen der Plakate werden dringend gesucht und melden sich bitte bei Frau Tegenthoff!

 

 

 

16. Oktober 2007:

 

Vormittag: Besuch der „SCHMETTERLINGSWIESE“:

 

Besichtigung der vom Verein leben-ohne-Dich in Zusammenarbeit mit Herrn Mario Hammer geplanten Gedenkstätte „SCHMETTERLINGSWIESE“.

Es wird eine Gedenkstätte für ALLE verstorbenen Kinder. In der Mitte werden spiralenförmig die Gräber für die Kleinsten vorausgegangenen Kinder angelegt. In der Mitte wird als Symbol voraussichtlich eine Kinderwiege aufgestellt. Am rückwärtigen Teil der Schmetterlingswiese besteht die Möglichkeit, Kinder, die ihr Leben durch Krankheit, Unfall usw. verloren haben, zu bestatten. Auf der linken Seite werden Gedenktafeln aufgestellt, wo jeder Betroffene, der für sein Kind kein Grab hat, den Namen des Kindes auf eine Tafel drucken lassen kann, um auch diesen Eltern einen Ort der Erinnerung und des Trostes zu widmen. Vorschlag von Fr. Tegenthoff: die Tafeln sollten in Herz oder Schmetterlingsform sein.

Den Eingang zur Schmetterlingswiese werden Bausteine verzieren. Wir werden auch eine Möglichkeit suchen, fliegende Schmetterlinge, ev. als Windspiel anzubringen.

 

 

Nachmittag: Sammelbeerdigung am Grazer Urnenfriedhof

 

An der Gedenkstätte am Grazer Urnenfriedhof fand die für 2007 dritte Sammelbestattung für fehl- und totgeborene Kinder (NACH der 13. SSW) statt.

Um 14.30 wurde die Urne aufgebahrt. Frau Tegenthoff übergab im Namen von Bruder Klaus die Buchstaben L O V E, verziert mit Engelsfiguren einer betroffenen Mutter, die diese Engelsbotschaft neben der Urne platzierte. Sie hat Fr. Hirzberger, die für den Ablauf der Sammelbestattung zuständig ist, gebeten, diese Engel künftig im Namen von Bruder Klaus zu jeder Sammelbestattung aufzustellen.

Beerdigt wurden 34 Kinder, es waren 12 Elternpaare anwesend.

 

 

 

17. Oktober 2007:

 

Besuch bei Herrn Kirchmair in Piberegg.

Es wurde noch die von Prolife geplante Aussendung von Embryomodellen besprochen. Frau Tegenthoff bat Herrn Kirchmair, der gute Kontakte zu Prolife hat, den Leuten klarzumachen, wie schockierend die Tatsache für viele Menschen ist, wenn in dem erhaltenen Kuvert NUR das verfasste Schreiben und ein lieblos hineingestecktes Embryomodell ist. Schöner und liebevoller wäre es, wenn dieses Babymodell in einer kleinen Schachtel, als Unterlage ein Seidentuch, an die Haushalte verteilt würde.

Herr Kirchmaier hat sich angeboten, ein Treffen zwischen der Leitung der Österr. Pro – Life – Bewegung (Dietmar Fischer, HLI) ,  dem Funraiser (Herrn …, welche mit der Pro Life Bewegung erfolgreich zusammenarbeitet), Br. Klaus Schäfer und Frau Tegenthoff voraussichtlich in Wien zu organisieren. Hintergrun 

Bei der Fahrt zum Grazer Hauptbahnhof hat Frau Manhardt sen. darauf aufmerksam gemacht, das es in Wildon als auch in Graz schwierig sei, an Engelsfiguren zu leistbaren Preisen und anderen nützlichen Helferlein für die Selbsthilfegruppenarbeit zu kommen.  Um dieser Not ein Ende zu bereiten, sagte Frau Tegenthoff zu, einen Shop einzurichten, sobald Sie wieder in Wien sei.

 

19.10.2007: Hier ist der Link zum Shop: www.sternenkind.info >Inhalt sind erste - hoffentlich brauchbare - Produkte. Gerne dürfen HP besitzer den Link zum Shop der ARGE Sternenkind.info in Ihre HP einfügen.  Verbesserungsvorschläge und weitere Tipps zum befüllen des Shops werden gerne durch Frau Tegenthoff entgegengenommen. Danke für´s fleißig dafür Öffentlichkeitsarbeit betreiben und bestellen!

 

 



 

 

Projekte zu Gunsten von Kindern in Not

 

Hier stelle ich zum Abschluss Projekte vor, auf das die Liebe von (Eltern-) herz zu einem Kinderherz wieder zu fließen beginnen kann, denn „Spenden macht glücklich“

US – Forscher haben festgestellt, dass freiwilliges Spenden für einen guten Zweck ähnliche Emotionen hervorruft wie wenn man selbst Geld bekommt. Das Forschungsteam von der University of Oregon konnte zeigen, dass Spenden das gleiche Belohnungszentrum im Hirn aktiviert, das auch aktiv ist, wenn man selbst einen Vermögenszuwachs erwartet. www.krone.at 19.8.2007

 

Die Vergangenheit hat es gezeigt: für viele Angehörige, deren Kind, Enkelkind, Bruder oder Schwester, Nichte oder Neffe gestorben ist – viele dieser Betroffenen wenden sich anderen, hilfsbedürftigen Kindern zu, welche dzt. Aus unterschiedlichen Gründen in seelischer, wirtschaftlicher, emotioneller oder gesundheitlicher Art und Weise in Not sind. Aus der Fülle von Hilfsaktionen möchte ich folgende heraus greifen – verbunden in der Hoffnung auf Ihre aktive Teilnahme um ihrer selbst – aber auch dieser oder anderer Kinder zu liebe, welche aktuell unverschuldet große Not leiden:

 

Geschenke der Hoffnung e.V.
Haynauer Straße 72a
D-12249 Berlin
Telefon: oRunCMD('call','27',null,0);return skype_tb_stopEvents();" onmouseout="javascript:skype_tb_imgOnOff(this,0,'27',true,16,'');" durex="989" context="030 - 76 883 300" iamrtl="0">030 - 76 883 300
Telefax: 030 - 76 883 333
web: www.Geschenke-der-Hoffnung.org

 

Liebe Freunde und Unterstützer von »Geschenke der Hoffnung e.V.«,

 

gerne informiere ich Sie in diesem Newsletter über Neuigkeiten aus unseren Projekten und die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »Entscheidung«. Viele von Ihnen haben bereits »den Hahn aufgedreht« und so Menschen weltweit den Zugang zu Trinkwasser ermöglicht. Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Spenden und bitte Sie auch weiterhin um Ihre Unterstützung für dieses Projekt.

Angeborene Herzfehler sind die häufigste Fehlbildung bei Neugeborenen. Jährlich werden allein in Deutschland etwa ein Prozent aller Babys mit einem Herzfehler geboren, dies sind mehr als 6.000 Kinder pro Jahr. Mit dem Projekt »KinderHerzOperationen« unterstützen wir Kinder in der Mongolei, die mit dieser lebensbedrohlichen Erkrankung auf die Welt kommen. In dem von Armut geprägten Land sterben von 1.000 Neugeborenen 58 im Säuglingsalter. Lesen Sie von Misheel und Genka, zwei Mädchen aus ländlichen Regionen, denen bereits geholfen werden konnte.

»KinderHerzOperationen«: Neues Leben für Misheel und Genka

Zwei Mädchen aus der Mongolei erhalten lebensrettende Operation

Misheel Ganbold und Genka Alip leben in der Mongolei, in abgeschiedenen Dörfern ohne fließendes Wasser. Beide Mädchen kamen mit einem Herzfehler zur Welt. Eine lebensrettende Operation war in ih